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Wir haben es nach Polen geschafft! Lukaschenkos Schläger reißen den Grenzzaun ab – internationale Politik

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An der weißrussisch-polnischen Grenze hat es eine gefährliche Eskalation gegeben!

In der Nacht zum Mittwoch gab es offenbar erfolgreiche Durchbrüche von Migranten nach Europa an zwei Stellen am Grenzzaun, denen Soldaten des belarussischen Diktators und Staatsschmuggler halfen. Viele der Grenzübertreter wurden von Polen sofort nach Weißrussland zurückgeschickt.

Gestern, gegen 19:00 Uhr, gaben die polnischen Grenzschutzbeamten folgende Erklärung ab:

Gestern, gegen 19:00 Uhr, gaben die polnischen Grenzschutzbeamten folgende Erklärung ab: Eine Gruppe von über 100 bewaffneten Ausländern ist über die polnisch-weißrussische Grenze eingedrungen. Die polnischen Dienste wurden mit Steinen beworfen. Der Angriff wurde unter der Aufsicht der belarussischen Sicherheitsdienste durchgeführt.

Auf Video ist rund 60 Kilometer nördlich der weißrussischen Metropole Brest im Süden des Landes ein großes Loch im Grenzzaun zu sehen. Die schwer bewaffneten und maskierten Soldaten des Lukaschenko-Regimes stehen hinter dem rund vier Meter breiten Loch, das mit Spanplatten in den Stacheldraht gebohrt worden zu sein scheint. Mit einer Taschenlampe blendet einer die Polen.

Ein weiteres Foto zeigt ein Loch in der Nähe von Mielnik, Polen, etwa 200 Kilometer südlich des Grenzpostens Kuznica, wo letzte Woche die Zusammenstöße stattfanden. Der Grenzzaun wurde offenbar mit einer Holzleiter durchbrochen.

Nach Angaben der polnischen Behörden griffen „Gruppen von 40 aggressiven Ausländern die polnischen Dienste mit Steinen, Ästen und Blendgranaten an“. Auch die Grenze von Mielnik wurde durchbrochen. Belarussische Soldaten stehen direkt hinter dem durchbrochenen Grenzzaun Foto: @ Straz_Graniczna / Twitter

Migranten sind auf dem Video oder Foto nicht zu sehen. Sie müssen die Grenzsperre überwunden haben, bevor die polnischen Grenzsoldaten eintrafen.

Am Mittwoch schickten die Grenzschutzbeamten eine weitere Nachricht, die dazu passt. Infolgedessen gab es am Vortag „267 Versuche, die Grenze illegal zu überschreiten“. In 44 Fällen wurden „Entscheidungen zum Verlassen Polens“ getroffen und durchgeführt.

Möglicherweise handelt es sich dabei um Zwangsrückführungen von Migranten nach Weißrussland, auch „Pushbacks“ genannt, die Polen nach EU-Recht nicht durchführen darf.

Klar ist jedoch: Lukaschenkos Regime hilft Migranten weiterhin beim Grenzübertritt nach Europa und setzt neben der Aufstachelung und Bewachung der Flüchtlinge offenbar auch Werkzeuge, Waffen und schweres Gerät ein, um das Grenzsystem zu umgehen.

Das in einem Logistiklager bei Kuznica eingerichtete Flüchtlingslager, das rund tausend Menschen beherbergte, scheint ein Propagandaversuch des Regimes zu sein, Menschlichkeit und ein Ende der Krise zu projizieren.

In Wirklichkeit greifen Lukaschenkos Schläger und Migranten zunehmend den Grenzzaun an, der zwischen den Städten Brest und Grodna auf knapp 200 Kilometern verläuft und schwer zu überwachen ist.

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Oliver Barker

Est né à Bristol et a grandi à Southampton. Il est titulaire d'un baccalauréat en comptabilité et économie et d'une maîtrise en finance et économie de l'Université de Southampton. Il a 34 ans et vit à Midanbury, Southampton.

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