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„Wenn du nur Pizza wolltest“, sagt die Bundeswehr auf einem Foto, das für Kontroversen gesorgt hat.

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„Wenn du nur Pizza wolltest“, sagt die Bundeswehr auf einem Foto, das für Kontroversen gesorgt hat.

14.01.2022 um 13:55 Uhr

Jetzt wirbt die Bundeswehr für Pizzabestellungen, was eine neue Welle des Interesses ausgelöst hat.

Oleksandr Latkun, Bildallianz/dpa | Stephen Sauer, Foto: Picture Alliance / Zoonar

Auf Twitter entbrannte nach der Essensbestellung bei Lieferando eine neue Diskussion über die Bundeswehr.

Obwohl das Vorgehen der Bundeswehr nicht ganz neu ist, löst es im Internet immer wieder heftige Debatten aus.

„If all you want was pizz“, sagt die Bundeswehr auf einem Foto, das Diskussionen auslöst.

„Wenn du nur Pizza wolltest, aber die Bundeswehr will dich als Minentaucher“, schrieb ein Twitter-Nutzer samt Foto.

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Mehr zur Bundeswehr:

1955 gründete Deutschland die Bundeswehr. Armee, Luftwaffe und Marie bilden die Streitkräfte. Die Bundeswehr hat rund 182.000 aktive Soldaten, darunter etwa 23.000 Frauen. Christine Lambrecht (SPD) ist Verteidigungsministerin. Eberhard Zorn ist der Generalinspekteur.

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„Kein Kampf, kein Fressen!“ proklamiert die Bundeswehr auf Pizzaschachteln.

„Was hast du drauf?“ steht in Tarnfarben auf einer Pizzaschachtel. „Minentaucher (m/w/d) in Eckernförde gesucht“, steht in einem roten Feld daneben. „bundeswehrkarriere.de“ ist eine deutsche Website, die sich den Karrieremöglichkeiten der Bundeswehr widmet. Auf Pizzaschachteln findet sich eine Vielzahl weiterer Motive der Bundeswehr, darunter:

„Futterfrei!“ „Kein Kampf, kein Fressen!“

Im Internet haben die Menschen unterschiedliche Ansichten zu diesem Thema. Die Zusammenarbeit der Bundeswehr mit Lieferando und anderen Lieferdiensten sowie Pizzabäckern gilt weithin als unangemessen.

„Bodenlose Zumutung!“ vs. „Oben-ohne-Unverschämtheit!“ sagt die Bundeswehr auf Pizzaschachteln. „Können Sie mir sagen, was los ist?“

„Ich würde diese Art von Pizza nicht in mein Haus zulassen.“ So schreibt beispielsweise ein verärgerter Twitter-Nutzer: „Das ist eine bodenlose Zumutung!“ Ein anderer sagt: „Es ist unattraktiv.“ Ein anderer Kommentator befürchtet, dass dies die Jugend weiter militarisieren wird.

Andere spotten über die Anzeigenkampagne und spekulieren über den angeblichen Nachwuchsbedarf der Bundeswehr. „Ihre Anzeige auf der Pizzaschachtel habe ich mit großem Interesse gelesen…“, postete diе Frau ironisch ins Internet, nachdem sie sich bereits beim Schreiben der Bewerbung Gedanken gemacht hatte.

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Weitere Artikel über die Bundeswehr:

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Die Motive der Bundeswehr auf Pizzaschachteln sind nicht überall unbeliebt. „Also, was ist das Problem?“ sagt der Erzähler. Die Bundeswehr ist auf Werbung sowie individuelle Einberufungs- oder Nichteinberufungsentscheidungen angewiesen. „Die vorgetäuschte Begeisterung für unsere Bundeswehr ist mehr als irritierend“, kommentierte ein junger Mann im Internet.

Von 1955 bis heute ist die Personalstärke der Bundeswehr gestiegen. Wehrpflicht wurde 2011 abgeschafft und ist nicht mehr in Kraft.

dpa infographic GmbH | Foto: picture alliance/dpa/dpa Graphic

Die Bundeswehr hat derzeit 183.750 Soldaten, davon 119.885 reguläre Soldaten und der Rest Berufssoldaten. Es gibt jedoch nur 8.643 Freiwillige des Militärdienstes und 323 Freiwillige des Heimatschutzes.

Seit Jahren wirbt die Bundeswehr auf Pizzaschachteln.

Tatsächlich ist der Einsatz von Pizzakisten bei der Bundeswehr zur Rekrutierung neuer Rekruten und Offiziersanwärter nicht ganz neu. Wie netzpolitik.org damals berichtete, gab das Verteidigungsministerium rund 200.000 Euro für Werbung auf Pizzapackungen aus, die es kostenlos an Pizzabäcker verteilte.

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Oliver Barker

Est né à Bristol et a grandi à Southampton. Il est titulaire d'un baccalauréat en comptabilité et économie et d'une maîtrise en finance et économie de l'Université de Southampton. Il a 34 ans et vit à Midanbury, Southampton.

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