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Union gewinnt in Haifa im Aufstiegsfinale der Conference League gegen Prag – Sport.

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Union Berlin besiegte Maccabi Haifa in einem entscheidenden Spiel. dpa

1. Matthias Koch / dpa Foto: dpa

1. In Haifa feiert der FC Union Berlin einen bedeutenden Sieg. Die Hauptstädte der Europa Conference League haben noch die Chance, mit drei Punkten in die nächste Runde zu kommen. Haifa – Erleichtert jubelten die Vorzüge des 1. FC Union Berlin nach einer starken Vorstellung im Mittelkreis und freuten sich über die Chance zum Weiterkommen.

Bei Maccabi Haifa gewann der Bundesligist mit 1:0 (0:0) und steht nun im Endspiel um einen Platz in der K.o.-Phase der Europa Conference League. Der Winterschlaf im internationalen Wettbewerb würde mit einem Sieg gegen Slavia Prag im Berliner Olympiastadion am 9. Dezember abgeschlossen. Das Team von Trainer Urs Fischer hat nach dem zweiten Sieg in der Gruppe E nun sechs Punkte vorzuweisen. Julian Ryerson (66. Minute), ein norwegischer Nationalspieler, erzielte in Israel den entscheidenden Treffer. „Wir sind froh, dass wir das Spiel gewinnen konnten.“

„Heute zählt nur das“, sagte Union-Stürmer Max Kruse und fügte hinzu: „Wir hätten das Spiel dominanter machen können.“ „Allerdings betonte der ehemalige Nationalspieler, dass man einfach auf Bälle verzichtet und sich das eigene Leben schwerer gemacht hat: „Niemand in dieser Gruppe hat je gewonnen. Deshalb haben wir es so gut gemacht. ”

Union profitiert von einem Gegentor von Prag

Union hatte Glück, dass Prag in der Nachspielzeit den 2:2-Ausgleich gegen Feyenoord Rotterdam kassierte. Hätte Slavia gewonnen, hätte Union in zwei Wochen gegen den tschechischen Traditionsklub mit zwei Toren gewinnen müssen. Es würde reichen, um mit nur einem Treffer erfolgreich zu sein. Union startete 120 Kilometer vor Tel Aviv stark, konnte sich aber lange Zeit keine klaren Chancen herausspielen. Durch Fischers Wette auf den Dänen Frederik Rönnow im 3:0-Hinspiel musste Stammtorhüter Andreas Luthe auf der Bank Platz nehmen. Das wollte der Schweizer Trainer nicht als Strafe für Luthe gedeutet werden, sondern eher als wohlverdiente Belohnung für Rönnow. Nach dem 2:0-Sieg über Hertha BSC im Berliner Derby am vergangenen Wochenende wurden vier Positionen gewechselt, darunter Kapitän Christopher Trimmel und Stürmer Cedric Teuchert, die beide gesperrt waren. 24.000 Zuschauer im ausverkauften Samy-Ofer-Stadion, darunter rund 600 Union-Fans, sorgten in Israel für tolle Stimmung, doch die Profis auf dem Platz boten viel zu wenig. Sowohl dem israelischen Tabellenzweiten Haifa als auch dem Bundesliga-Fünften Union fehlte es lange Zeit an Kreativität. Außerdem waren die entscheidenden Pässe vor dem Tor viel zu schlampig. Maccabi erhöhte kurz nach der Pause den Druck, und Unions Ryerson konnte in einer kritischen Situation gerade noch rechtzeitig klären (47.). Und was hatte Berlin vor?

Max Kruse versuchte einen Schuss aus 25 Metern (55.) gegen den gut organisierten Abwehrblock der Israelis, verfehlte aber das Tor. Nach dem Platzverweis für den gerade eingewechselten Sheraldo Becker machte Ryerson mit einem Kopfball besser. Danach behielten sich beide Teams genau im Auge und Union übernahm schließlich die Führung. In der Nachspielzeit lenkte Rönnow einen gefährlichen Freistoß über das Tor.

Der FC Union stattete der Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem in Jerusalem einen Besuch ab. „Wir hatten den starken Wunsch, diesen besonderen Ort während unserer offiziellen Israelreise zu besuchen, und ich bin dankbar, dass wir dies tun konnten“, sagte Clubpräsident Dirk Zingler. Im Hinspiel hatte es in Berlin antisemitische Vorfälle und Angriffe auf Fans des israelischen Meisters gegeben. Im September verurteilte der Club die Übergriffe aufs Schärfste.

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Oliver Barker

Est né à Bristol et a grandi à Southampton. Il est titulaire d'un baccalauréat en comptabilité et économie et d'une maîtrise en finance et économie de l'Université de Southampton. Il a 34 ans et vit à Midanbury, Southampton.

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