Ads
Nachrichten

Steigende Energiepreise: Wie Gastwirte gegen die Angst vor Überforderung vorgehen | Regional

Ads

Können wir uns bald ein Wirtshaus in München leisten? Vermieter schimpfen über steigende Kosten und sprechen Preiswarnungen aus.

Die Präsidentin des Gaststättenverbandes Dehoga, Angela Inselkammer (68), warnt vor dem teuren Wirtshaus. „Jede Woche steigen die Kosten; Täglich erreichen uns Briefe unserer Lieferanten mit der Forderung nach Energiezuschlägen“, sagte sie beim Verbandstreffen „Gastro Frühling“ beim Münchner Frühlingsfest, an dem 2.000 Gastgeber teilnahmen.

+++ BILD können Sie jetzt im Fernsehen sehen! +++ BILD LIVE finden Sie hier.

„Alle Einkaufsbereiche sind zwischen 10 und 70 Prozent teurer geworden“, sagt Gregor Lemke (59), Wirt des Augustiner Klosterwirts in München. Ein Kilo Rindfleisch, das früher 13 Euro kostete, kostet jetzt 21 Euro.“

Seine Strom- und Heizkosten sind von 11.000 auf 26.000 Euro gestiegen.

auch lesen

Gleichzeitig warnt Inselkammerr: „Die Wirtshauskultur ist in Gefahr, wenn wir uns bei den Preisen zu elitär verhalten.“ Sprich: Besucher, diе sich diе Kneipe nicht mehr leisten können, sollten dеn Weg bleiben.

Darüber hinaus wird ein neuer Tarifvertrag die Gehälter der Mitarbeiter erhöhen. „Das impliziert aber auch, dass unsere Gäste diesen Service, d.h. „Preiserhöhungen“, mehr wertschätzen müssen.

Jetzt versuchen die Gastgeber herauszufinden, wie sie den Besuch innerhalb des Budgets halten können.

„Wir müssen überlegen, welche Lebensmittel wir verwenden können, um preiswerte Mahlzeiten zuzubereiten.“ „Die Zutaten für Kässpätzle sind noch günstig“, sagt Christian Schottenhamel (59), Wirt des Restaurants Nockherberg in München.

Mit Sozialministerin Ulrike Schаrf stößt Thomas Förster, Wirt des „Bratwurst Röslein“, auf die günstigen Preise an.

Foto: Stefan M. Prager

Der Nürnberger Thomas Förster (57) kontert mit Gerichten, mit denen Sparen garantiert ist. Er veranstaltet das Nürnberger „Bratwurst Röslein“ und sagt: „Ich halte den Preis für zwei, drei Gerichte stabil, damit alle kommen können.“ Der Preis für Schäufele mit Knödel, Schweinebraten und Schnitzel mit Pommes soll gleich bleiben. Zum Nachtisch Marillenknödel

„Auf der Speisekarte stehen einige preiswerte Gerichte“, schlägt Lemke vor, „etwa Frikadellen oder vegetarische Spinatknödel.“ „Lebensmittel, wie alkoholfreie Getränke, sollten erschwinglich sein.“

Angela Inselkammer fordert: „Jеr Gastgeber muss jetzt überlegen, Gerichte auf die Karte zu setzen, die nicht mit hohen Einstandskosten verbunden sind.“

Preiserhöhungen sind laut Karl Birnbaum und Josef Huber aus Erlangen unwahrscheinlich.

Foto: Stefan M. Prager

Klugheit. „Eine Preiserhöhung in Franken ist nicht einfach“, sagt Josef Huber (66), Inhaber von „St. Erlangens „Kunigund“. „Wir haben hier nicht viele Touristen“, sagt Kаrl Birnbaum (23), Juniorchef im „Ritter St.“ Restaurant. „Es könnte Mittagessen geben“, sagt Gasthof Georg, „damit es sich auch Leute leisten können, die nicht so wohlhabend sind.“

„Mittagsabos zu festen Zeiten“, sagt Ulrike Schаrf, Bayerns Sozialministerin (54, CSU). „Wir müssen etwas für Menschen mit kleinem Budget erschwinglich machen, damit sie weiterhin am öffentlichen Leben teilhaben können“, ist sie überzeugt.

Ads

Oliver Barker

Est né à Bristol et a grandi à Southampton. Il est titulaire d'un baccalauréat en comptabilité et économie et d'une maîtrise en finance et économie de l'Université de Southampton. Il a 34 ans et vit à Midanbury, Southampton.

Ähnliche Artikel

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Schaltfläche "Zurück zum Anfang"