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Produzent Nico Hofmann: Wenn man von Corona high ist, kommt jeder Streit lächerlich vor! – Einzelpersonen.

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Wir haben Corona in der Filmbranche von Anfang an sehr ernst genommen, nicht nur für unsere Front- und Back-of-the-Kamera-Teams, sondern auch für alle unsere Büromitarbeiter. Corona hatte mich vor drei Wochen, vier Tage vor meinem Arzttermin zur Auffrischimpfung.

Ich hatte zwei Impfungen. Der Kurs war kritisch; das Fieber lag zehn Tage lang knapp unter 40 Grad. Sie kaufen einen Fingerclip, um Sauerstoff zu messen, und haben den Krankenhausbesuch wahrscheinlich nur vermieden, weil Ihr Potsdamer Hausarzt (der inzwischen genesen ist) Sie besucht. Selbst ein mittelschwerer Parcours wie dieser ist anstrengend. In der Einzelhaft wenden sich die Gedanken an all die Menschen, denen es noch schlimmer ergangen ist. In Umrissen ist das gesamte Martyrium zu spüren, das Pflegepersonal und Ärzte mit ihren Patienten zu bewältigen haben. Während der Krankschreibung werden politische Corona-Debatten völlig absurd – Wahlkampf und Corona vertragen sich nicht. Die harte Wahrheit auszusprechen sollte ein Eckpfeiler der politischen Moral in diesem Land sein, an dem es derzeit fehlt. All die absurden Impfdebatten sowie der Hass in den sozialen Medien gegen Künstler, die sich stark für Impfungen aussprechen, relativieren sich in der Selbsterfahrung dieser Krankheit. Einer ist immer noch irritiert.

Trotz einer doppelten Dosis Biontech ist ein Durchbruch bei der Impfung gelungen. Über Impfdurchbrüche, selbst bei Dreifach-Impfungen, berichten jetzt Freunde meiner Ärzte.

Waren wir zu naiv? War ich durch die Impfung zu sehr von meiner eigenen Immunität überzeugt? Glauben Sie fälschlicherweise, dass Sie immun sind und durchs Leben hetzen, als gäbe es keine Gefahren? „Unsere Mütter, unsere Väter“ (2013) und „Der Junge muss etwas frische Luft“ (2018) sind zwei der bekanntesten Werke von Nico Hofmann. Derzeit arbeitet er an einer Verfilmung des Lebens des Magierduos Siegfried und Roy. Foto: German Select / Getty Images

Ich glaube, es war dieser falsche Wunsch, dass sich alles wieder normalisiert und Corona einfach verschwindet. Aber gerade diese Gedankenlosigkeit hat mich ansteckend gemacht.

Im Moment scheint mir, dass Vorsicht und Solidarität noch wichtiger sind. An diesem Punkt endet mein Verständnis vieler (sehr deutscher) Debatten.

Es ist 5:12 Uhr, und die Politik hat es endlich begriffen. Es hängt alles davon ab, wie wir die nächsten Wochen leben und überleben wollen und wie wir unseren Mitmenschen gegenüber stehen. Im Dezember 2009 feierte Hofmann seinen 50. Geburtstag in Berlin mit den Filmstars Anna Loos (51), Iris Berben (71), Hannelore Elsner (76), Veronica Ferres (56), Maria Furtwängler (55) und Bettina Zimmermann (46, ab links). Foto: imago images / Tinkeres

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Oliver Barker

Est né à Bristol et a grandi à Southampton. Il est titulaire d'un baccalauréat en comptabilité et économie et d'une maîtrise en finance et économie de l'Université de Southampton. Il a 34 ans et vit à Midanbury, Southampton.

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