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Outdoor-Debatte über ein verstörendes Bild wurde von einem Kind geschrieben.

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In der Weststeiermark schreibt ein Junge vor einem Schulgebäude eine Klausur. Die Temperatur an diesem Morgen wurde als unter Null bestätigt. Es wurde festgestellt, dass der Jugendliche direkt vor der Grundschulklasse saß, in der seine Mitschüler gesessen hatten.

Die Situation ist jedoch nicht mehr eindeutig. Dennoch kursiert seit Donnerstag ein Foto des Kindes in den sozialen Medien, meist im Zusammenhang mit einem Vorwurf: Das Kind durfte nicht am Unterricht teilnehmen, weil es trotz Attest eine Maske hätte tragen sollen. Der Lehrer hätte es ohne Mund-Nasen-Schutz nicht reingelassen, also war es auf den Außenbereich beschränkt.

Der Wirbel hatte politische Auswirkungen, wie der FP-Landesparteivorsitzende Mario Kunasek am Freitag berichtete. Wegen des „schikanösen Vorgehens der Geschäftsführung aufgrund der schwarz-grünen Corona-Maßnahmen“ forderte er Konsequenzen für „diese skandalöse Aktion“. In der anstehenden Landtagssitzung kündigte Kunasek an, die FP werde auf Kultusministerin Juliane Bogner-Strauß (VP) zugehen.

Zertifikat kam zu nahe

Atmen Sie aber ein. Das Foto ist echt, aber es wurde von den Eltern des Jungen aufgenommen, die in Interviews zugeben, dass sie es gemacht haben. Tatsächlich schrieb er eine Outdoor-Prüfung, aber nur, weil seine Eltern darauf bestanden, so das Steirische Schulamt: Der Neunjährige sei zuletzt zu Hause unterrichtet worden, aber die Eignungsprüfung hätte er gerne aufgeschrieben , für die er eifrig studiert hatte. Einen Mund-Nasen-Schutz darf er laut ärztlichem Attest jedoch nicht tragen.

Dieses Attest, ausgestellt von einem als Impfgegner bekannten Arzt, wurde nach Angaben der Bildungsdirektion kurzfristig am Sonntagabend vorgelegt. Der Direktor hatte nicht genug Zeit, um es zu überprüfen.

Also, was kommt als nächstes? Anstatt eine Maske zu tragen, bestanden die Eltern darauf, einen Gesichtsschutz zu tragen. Dem stehen die Corona-Schutzmaßnahmen entgegen. Laut Schulamt reagierte die Schulverwaltung schließlich auf eine Anregung der Steirer, die „in dieser Form sicher nicht üblich“ sei: Der Junge habe 15 Minuten draußen gesessen. Danach kehrte er nach Hause zurück.

Inzwischen wurde der Junge von der Schule abgemeldet, aber das verstörende Bild und die Stresssituation bleiben für alle Beteiligten, insbesondere für den Jungen. Denise Schiffrer-Barac, steirische Kinder- und Jugendanwältin, erklärte am Freitag nachdrücklich, dass es in der Verantwortung jedes Erziehungsberechtigten liege, sein Kind nicht in eine solche Situation zu bringen. „Aus unserer Sicht handelt es sich zweifelsfrei um eine Instrumentalisierung eines Kindes, das mit neun Jahren die Tragweite der ganzen Geschichte nicht erfassen kann“, sagte der Experte dem ORF. Das Kindeswohl wird hier nicht berücksichtigt.

Die Bildungsabteilung kündigte ein „Diensttreffen“ für die Lehrer und Direktoren der betroffenen Schule an. Allerdings sichtet die Polizei nach Angaben des Schulamtes bereits die Berichte und Postings in Internetforen, die um das Bild kursieren. Ein gigantisches Unterfangen: Ein einziger Facebook-Beitrag darüber wurde hundertmal geteilt. Laut Bildungsministerium ist die Zahl der Beleidigungen, Drohungen und Falschmeldungen „erschreckend“.

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Oliver Barker

Est né à Bristol et a grandi à Southampton. Il est titulaire d'un baccalauréat en comptabilité et économie et d'une maîtrise en finance et économie de l'Université de Southampton. Il a 34 ans et vit à Midanbury, Southampton.

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