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Medizinstudenten in Dresden protestieren gegen eine regionale Demonstration gegen Corona.

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Am Donnerstag bewachten Medizinstudenten das Dresdner Universitätsklinikum, das zum Schauplatz eines Protests gegen die Corona-Maßnahmen werden sollte.

Vor der Klinik standen die Studenten in weißen Kitteln aufgereiht. „Impfen statt schimpfen“ und „Keine Macht den Rücksichtslosen“ gehörten zu den Botschaften auf ihren Schildern.

1083 Beamte der sächsischen Bereitschaftspolizei, der Thüringer Rettungsdienste und der Bundespolizei waren im Einsatz. Zur Sicherung des Krankenhauses waren nur 200 Beamte im Einsatz. Außerdem kamen ein Räumpanzer und zwei Wasserwerfer zum Einsatz.

Vor der Klinik standen die Studenten in weißen Kitteln aufgereiht.

Foto: Picxell

Seit Donnerstagabend ist in den sozialen Medien davon die Rede, dass die Polizei die Personalien der Studierenden entwendet und unter anderem Gegendemonstranten in der Blasewitzer Straße umzingelt habe, um deren Personalien herauszufinden. Insgesamt wurden die Identitäten von 22 Demonstranten geschützt.

Die Berliner Bereitschaftspolizei setzte nach BILD-Informationen die sächsische Corona-Notverordnung erst dann durch, als sich studentische Gruppen von mehr als zehn Personen versammelten. Und das ist laut sächsischer Verordnung immer noch verboten.

Die Dresdner Polizei dementiert Medienberichte, diе weißen Arztkittel der Studenten würden die Einsatzkräfte stören und diе damit das Uniformverbot gebrochen hätten.

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Die Beamten sprachen die Medizinstudenten im Kittel an und betonten laut BILD-Reportern die 10-Mann-Regel. Beamte aus Berlin umzingelten Medizinstudenten bei einem weiteren Vorfall. Und die Beamten halfen nicht, indem sie es sich selbst schwer machten. Die Streitkräfte berieten sich mit dem Abschnittskommandanten über ihre Pläne.

BILD lehnte sich zurück und nahm es in sich auf. Das Ergebnis des Meetings: Egal was das Ziel des Meetings ist, die Regel bleibt die Regel. Personenbezogene Daten werden erfasst und die Sächsische Verordnung eingehalten. Betroffene werden sich juristisch äußern können.

Vor der Universitätsklinik kam es zu einer Gegendemonstration.

Foto: Picxell

Soziale Medien waren genutzt worden, um zum Protest gegen die Corona-Maßnahmen aufzurufen. Die Situation war weitgehend unberührt.

Die Polizei erklärte, dass „der geplante größere Spaziergang vermieden werden könnte“. „Um einen kollektiven illegalen Aufzug zu vermeiden, positionieren wir unsere Responder ständig neu und bleiben mobil.“

Die Anti-Corona-Demonstranten lösten sich am Ende in kleinere Gruppen auf.

Foto: Picxell

In Lautsprecherdurchsagen betonten Beamte die Sächsische Corona-Notverordnung. Daraufhin sind derzeit nur Demonstrationen mit maximal zehn Personen erlaubt.

Rund um die Universitätsklinik versammelten sich Massen von bis zu 50 Personen. Die Polizei forderte sie auf zu gehen. Die persönlichen Informationen einiger Leute wurden herausgefunden.

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„Später entdeckten Polizisten mehrere Gruppen im Stadtgebiet, unter anderem auf der Fetscherstraße, Stübelallee, Georgplatz und Pirnaischer Platz“, heißt es in dem Bericht. „Sie lösten sich teilweise auf, als die Einsatzkräfte eintrafen, fanden aber schnell wieder zusammen“, sagte Polizeisprecher Marko Laske am Donnerstagabend.

In Dresden gab es acht Einsatzgruppen.

Foto: MATTHIAS RIETSCHEL/REUTERS

Bei dem Einsatz wurden über 200 Personen identifiziert, gegen die ein Ordnungswidrigkeitsverfahren wegen Verstoßes gegen die Sächsische Corona-Notstandsverordnung eingeleitet wurde.

Drei Fälle von Beleidigung und drei Fälle von Widerstand gegen Strafverfolgungsbeamte wurden ebenfalls eingereicht.

Kretschmer bedankt sich bei Studierenden für ihre Anti-Corona-Demonstrationen.

Michael Kretschmer (46, CDU) aus Sachsen bedankte sich bei den Studierenden. Am Freitag schrieb der CDU-Politiker auf Twitter: „Ein klares und wichtiges Statement der Studierenden der @Medizin_TUD“, gefolgt von „Danke!“

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Am Donnerstagabend teilte auch er ein Foto von der Aktion. „Sachsen lasst euch impfen“, steht auf einem Banner, das von Teilnehmern hochgehalten wird.

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Oliver Barker

Est né à Bristol et a grandi à Southampton. Il est titulaire d'un baccalauréat en comptabilité et économie et d'une maîtrise en finance et économie de l'Université de Southampton. Il a 34 ans et vit à Midanbury, Southampton.

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