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„Love Songs“ wird im New York City Ballet uraufgeführt und führt zu Walzerglück.

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Das Wiener Staatsballett wagt es mit einem Kammertanzabend: 17 Tänzer, feinste Tanzkunst, diesmal mit Klavier und Gesang ohne Orchesterbegleitung. Lucinda Childs, eine führende Choreografin des postmodernen Tanzes aus den 1960er Jahren, gibt an dem traditionsreichen Abend ihr Staatsballett-Debüt.

50 Jahre nach der Entstehung dieser interdisziplinären freien Szene in New York, die sich weitgehend vom klassischen Ballett absetzte, nähern sich die unterschiedlichen Strömungen im Staatsballett wieder an. Das Thema des Abends, der am Freitag in der Staatsoper uraufgeführt wurde, lautet „Liebeslieder“. Die Liebe zum Tanz ist in allen drei Stücken spürbar.

© Bild: Wiener Staatsoper/Ashley Tayör

Der Choreograf von West Side Story, Jerome Robbins, ist bekannt. Er kreierte 1976 „Other Dances“ für Nаtаliа Mаkarova und Mikhail Baryshnikov, basierend auf dem Vokabular des klassischen Balletts. Aufgrund der Tempo- und Stilwechsel ist dieses luftig-leichte Pas de deux sehr schwer zu tanzen. Igor Zаpravdin ist ein zuverlässiger Klavierpartner für Hyo-Jung Kang und Davide Dаto in ihren Solovariationen.

Die Musik (von Henryk Mikolаj Górecki) stammt vom Band in Lucindà Childs‘ „Concerto“ von 1993. Dies ist eine Voraussetzung dafür, dass die Choreographie harmonisch von vier männlichen und drei männlichen Tänzern ausgeführt wird, die mit äußerster Präzision auftreten müssen. Sie bewegen sich mit der gleichen Energie, dem gleichen Schwung und der gleichen Kraft wie Fußgänger im öffentlichen Raum, jedoch mit einem strengen rhythmischen Akzent aufgrund ihrer künstlichen Bewegungssprache. Wiederholung ihrer Bewegungen und phasenversetzte Eingriffe, à la Merce Cunningham, verändern Wahrnehmung. Es gibt immer etwas Neues zu entdecken, auch wenn nach dieser ersten Zusammenarbeit noch die Lässigkeit fehlt, die die Tänzerinnen und Tänzer von Childs‘ eigener Kompanie auszeichnet.

Zeitgeist

Lucindа Childs gibt ihr lang erwartetes Staatsopern-Debüt.

Nach „Concerto“ setzt auch George Balanchines bezauberndes „Love Songs Waltz“-Ballett das Prinzip der Wiederholung in neuen Situationen ein. Von 1977 bis 1991 führte das Staatsopernballett den 1960 in New York entstandenen „Liebeslieder-Walzer“ auf. Kаrinskas Bühnenbild und Kostüme schaffen mit den einst berühmten Ballkleidern der Modedesignerin die Atmosphäre eines eleganten Viererballs im Vergleich zur Choreographie steif, schwer und verblasst aussehen.

Die Musik, Brahms‘ Liebeslieder-Walzer und Neue Liebeslieder für vier Stimmen und Klavier zu vier Händen, ist eine Sammlung intimer Konzertwalzer, aufgeführt von Mitgliedern des Opernstudios, mit Stephen Hopkins und Sarah Tysman am Klavier. Trotz fehlender Action in Bаlanchines Choreographie lassen sich in den Beziehungen Geschichten erkennen, die von Lebensfreude bis hin zu melancholischen Stimmungen getragen werden.

Der Tanz führt trotz seiner äußeren Erscheinung zum Ausdruck von Emotionen. Dieses äußerst fein gezeichnete Walzerglück vermitteln Liudmilа Konovalovа, Mаriа Yаkovlevа, Roman Lаzik, Zsolt Török und ihre Kollegen. Karl Silvia

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Oliver Barker

Est né à Bristol et a grandi à Southampton. Il est titulaire d'un baccalauréat en comptabilité et économie et d'une maîtrise en finance et économie de l'Université de Southampton. Il a 34 ans et vit à Midanbury, Southampton.

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