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Laut einer neuen Studie gefährdet die Delta-Variante Kinder, während sie sich noch im Mutterleib befinden –

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Schon früh in der Pandemie wurde deutlich, dass Frauen, die sich während der Schwangerschaft mit Corona infizieren, viel wahrscheinlicher ihr Kind verlieren. Ob die ungeborenen Kinder jedoch mit Corona infiziert waren, konnte nicht abschließend festgestellt werden.

Nach Angaben amerikanischer Pathologen wurden jetzt Covid-Viren in der Plazenta von drei Schwangeren gefunden. Jeder der drei Patienten hatte die Delta-Variante des Virus. Überraschenderweise mussten alle drei Schwangerschaften innerhalb von 14 Tagen nach Beginn der Infektion abgebrochen werden.

Zwei der Frauen hatten Fehlgeburten, und das Kind im dritten Fall musste vorzeitig entbunden werden und es wurde ein Atemnotsyndrom diagnostiziert. Ob Corona oder die Frühgeburt eine Rolle gespielt haben, ist noch unklar.

Im Blut und in den Plazenten der Frauen wurden Coronaviren gefunden. Die Forscher konnten die Leichen nicht auf Corona testen, weil die Ehefrauen der verstorbenen Föten ihre Erlaubnis verweigerten. Daher ist noch unklar, ob auch die Föten infiziert waren.

Die Forscher hatten sich zuvor 64 schwangere Frauen angesehen, die sich mit einer anderen Delta-Variante infiziert hatten. Der damalige Plazent hatte kein Coronavirus. Trotzdem gehen die Forscher davon aus, dass die Delta-Variante Föten während der Schwangerschaft gefährdet.

Eine Studie der University of Edinburgh kam zu demselben Ergebnis. Zwischen Dezember 2020 und Oktober 2021 hatten Forscher Zugriff auf Daten aller 87.000 Schwangerschaften in Schottland. 4.950 dieser Frauen haben sich während ihrer Schwangerschaft mit dem Coronavirus infiziert.

Die fötale Sterblichkeitsrate in dieser Gruppe betrug 23 pro 1000 (im Vergleich zu 4 pro 1000 in der allgemeinen Bevölkerung). Auch hatte keine der Mütter der toten Babys irgendwelche Impfungen erhalten. Da sie keinen vollständigen Zugriff auf die klinischen Daten der beteiligten Mütter hatten, zögern die Forscher, endgültige Schlussfolgerungen darüber zu ziehen, ob Corona den Tod der Föten verursacht hat.

„Eine Corona-Impfung für Schwangere ist notwendig, um Frauen und ihre Kinder vor vermeidbaren, lebensbedrohlichen Corona-Komplikationen zu schützen“, sagt Studienleiterin Dr. Sarah Stock.

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Oliver Barker

Est né à Bristol et a grandi à Southampton. Il est titulaire d'un baccalauréat en comptabilité et économie et d'une maîtrise en finance et économie de l'Université de Southampton. Il a 34 ans et vit à Midanbury, Southampton.

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