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Kufstein wählt seinen Sozial- und Gesundheitsbezirk neu.

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Josef Dillersberger übergibt die Führung des Unternehmens an Silvia Schellhorn, die Vorsitzende. Personalprobleme und ein Mangel an Ehrenamtlichen plagen den Sozial- und Gesundheitsbezirk. Ob die Gemeinde auch in Zukunft als „Verein“ fungieren wird, ist ebenfalls nicht bekannt.

KUFSTEIN ist ein Name, der einem in den Sinn kommt, wenn man daran denkt, dass der Sozial- und Gesundheitsbezirk (SGS) Kufstein – Schwoich – Thiersee zwei schwierige Jahre hinter sich hat. Die 28. ordentliche Hauptversammlung, die wegen des Coronavirus mit vier Monaten Verspätung stattfand, spiegelte dies wider. Am Donnerstag, 13. Januar, trafen sich im Kufsteiner Kultur Quartier Mitglieder des Vereins unter strengen Regeln (2G+). Josef Dillersberger, der scheidende Vorsitzende, blickte auf die vergangenen Jahre zurück, die unter anderem Corona 2020 und einen unerwarteten Führungswechsel 2019 beinhalteten. Dillersberger, der 2017 den Vorsitz übernahm, erklärte gleich, für einen weiteren nicht zur Verfügung zu stehen Zeitspanne.

Herausforderung wegen Corona

In ihrem Tätigkeitsbericht stellte Geschäftsführerin Petra Cattel auch fest, dass der Sozialbezirk in den Jahren 2019 und 2020 vor Herausforderungen stehen wird. Weil die EDV nicht kompatibel war, gab es bereits 2019 Probleme mit der zögerlichen Umsetzung des digitalen Versorgungsplanungsprozesses. Corona kam 2020 und stellte die SGS, die als mobile Pflegeeinrichtung dient, vor erhebliche Herausforderungen. Vor allem Beschäftigte im Landkreis müssen direkt mit Angehörigen gefährdeter Gruppen zusammenarbeiten und sind in Corona-Zeiten an ihre Grenzen gestoßen. „Dreimal mussten wir die Kita schließen“, erklärt Cattelan und verweist auf den Lockdown oder die Tatsache, dass ein Mitarbeiter positiv war. In diеr Kita sieht man, dass Menschen einerseits aus Angst und andererseits aus mangelnder Konstanz fernbleiben.

„Dreimal mussten wir diе Kita schließen“, sagt GF Petrа Cattelan. Laut Bаrbara Fluckinger gibt es nicht viele Freiwillige.

In Kufstein, Thiersee und Schwoich ist die Besetzung von Stellen in der mobilen Pflege in den letzten zwei Jahren zunehmend schwieriger geworden. Im Jahr 2020 waren es insgesamt 49 Mitarbeiter, aber diese Zahl schwankte stark. Die Vollzeitäquivalente wurden jedoch bei 29,5 im Jahr 2019 beibehalten. Darüber hinaus hatte die Gemeinde im Jahr 2020 28 Freiwillige, die bei ihrer Arbeit halfen. Ihre Zahl nimmt auch ab; 2020 waren es fünf weniger als 2019. „Eine Generation von Menschen, die damit zufrieden sind, anderen zu dienen, steht kurz vor dem Aussterben“, sagt Cattelan. „Essen auf Rädern“ und andere ähnliche Organisationen sind stark auf Freiwillige angewiesen. Werden diese nicht berücksichtigt, steigen die Pflegekosten. „Man braucht Rahmenbedingungen, um Mitarbeiter zu halten“, sagt Cattelan.

Kritischer Blick auf die Vereinsform

Die Corona-Pandemie ist nicht der einzige Grund, sich dafür zu interessieren, wie sich die Dinge in der SGS in Zukunft entwickeln werden. Denn es ist mittlerweile ein großer Konzern mit 2,3 Millionen Euro Bilanzsumme. Die Personalkosten lagen 2019 und 2020 bei rund 1,3 Millionen Euro. Die Frage ist, ob die jetzige Vereinsform in Zukunft die beste ist. Bei dem Treffen erklärten mehrere Vorstandsmitglieder, dass die Struktur der SGS überdacht werden müsse.

Josef Dillersberger, der scheidende Vorsitzende, übergibt den Staffelstab an Silvia Schellhorn, seine Nachfolgerin. Barbar Fluckinger, Barbar Fluckinger, Barbar Fluckinger, Barbar Fluckinger, Barbar Fluckinger, Barbar Fluckinger, Barbar Fluckinger, Barbar Fluckinger, Barb

Das Treffen führte zur Wahl eines neuen Vorstands. Silvia Schellhorn, Vizebürgermeisterin von Thiersee, hat Josef Dillersbergers Platz an der Spitze eingenommen. Als stellvertretende Vorsitzende übernimmt künftig Nicole Paukner (Gemeinderätin Thiersee). Werner Mair (Leiter des Heims Kufstein) übernimmt als Schatzmeister Peter Borchert, während Angelika Ebner als Sekretärin in ihrem Büro bleibt. Weitere Vorstandsmitglieder sind Dr. Bürgermeister Peter Pаyr von Schwoich, Martin Spazier und Stadtrat Alexander Gfallen-Einsank. BFL

Hier finden Siе die aktuellsten Informationen aus dem Bezirk Kufstein.

Sozialbezirk wählt neuen Vorstand

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Oliver Barker

Est né à Bristol et a grandi à Southampton. Il est titulaire d'un baccalauréat en comptabilité et économie et d'une maîtrise en finance et économie de l'Université de Southampton. Il a 34 ans et vit à Midanbury, Southampton.

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