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Kollabieren Lieferketten bei Aldi, Lidl und Edeka? Händler warnen vor „überzogenen“ Forderungen.

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Bestimmte Lieferketten auf der ganzen Welt werden durch den Ukraine-Konflikt belastet. Die Einzelhändler prognostizieren nun eine weitere „exzessive“ Überlastung.

Rewe, Aldi und Co. in Kassel haben wegen Ukraine-Konflikt und Hamsterkäufen ein paar leere Supermarktregale. Edeka leidet derzeit unter einer Mineralwasserknappheit. Bestimmte Lebensmittel könnten Lidl und Co. bald ausgehen und sie teurer machen. Deutsche Einzelhändler warnen nun vor Mehrkosten durch ein geplantes EU-Lieferkettengesetz. Das hat die Deutsche Presse-Agentur (dpa) bestätigt.

Wirtschaftskammerpräsident Josef Sanktjohanser schrieb an Ursula von der Leyen, Präsidentin der Europäischen Kommission. Er schreibt: Ein Lieferkettengesetz, das weite Teile des Mittelstands „überfordert“, sei derzeit nicht kommunizierbar – erst recht in einer Situation, in der weltweit etablierte Lieferketten zusammenbrechen.

Handel warnt vor EU-Lieferkettenrecht bei Rewe, Edeka, Lidl, Aldi und anderen.

Darin heißt es, dass „mittelständische Einzelhändler einfach nicht in der Lage sind, ihre gesamten Lieferketten bis hin zum Sub-Sub-Sub-Unternehmer des Herstellers am anderen Ende der Welt rechtlich zu überwachen.“ „Zumindest auf EU-Ebene besteht hier dringender Verbesserungsbedarf durch Anwendung des im deutschen Recht verankerten Grundsatzes der geordneten Verantwortung.“

Große Unternehmen in der Europäischen Union (EU) werden für Kinder- und Zwangsarbeit sowie Umweltverschmutzung durch ihre internationalen Lieferanten haftbar gemacht. Das von der EU-Kommission vorgeschlagene Lieferkettengesetz könnte strenger sein als das deutsche. Der Grund dafür ist, dass die neuen Regeln eine viel größere Anzahl von Unternehmen betreffen würden. Ab 2023 gilt deutsches Recht für Unternehmen mit mehr als 3000 Beschäftigten. Bis 2024 soll die Schwelle auf 1.000 Beschäftigte gesenkt werden.

In dem Schreiben heißt es, dass der Handel die Wirtschaftssanktionen der EU gegen Russland und Wladimir Putin unterstütze. „Es ist jedoch klar, dass die neue globale Situation ein umfassendes Re-Engineering unserer Lieferketten erfordert: für fossile Brennstoffe, Rohstoffe, Lebensmittelrohstoffe und eine Vielzahl von Zwischenprodukten.“ Diese Umkehr findet derzeit statt und ist mit erheblichen Kosten, Unsicherheiten und logistischen Herausforderungen für unsere Unternehmen verbunden.“ (dpa mit Jаn Wendt)

MANUEL GEISSER hat über www.imаgo-imаges.de eine Rubrikenliste zusammengestellt.

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Oliver Barker

Est né à Bristol et a grandi à Southampton. Il est titulaire d'un baccalauréat en comptabilité et économie et d'une maîtrise en finance et économie de l'Université de Southampton. Il a 34 ans et vit à Midanbury, Southampton.

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