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In Turin geht es beim Grand-Prix-Finale des Eurovision Song Contest um 25 Länder – Kultur

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Die Ukraine ist beim ESC durch das Kalush Orchestra vertreten. Luca Bruno/dpa/dpa/dpa/dpa/dpa/dpa/dp

Einmal im Jahr bringt der Eurovision Song Contest Musikfans aus ganz Europa und Australien zusammen. Der Ukraine-Krieg hat die bunte Partei ins Wanken gebracht, ein klarer Favorit hat sich bereits herauskristallisiert.

Turin – Das Finale des Eurovision Song Contest (ESC) findet diesen Samstag um 21 Uhr mit Vertretern aus 25 Ländern statt.

Nachdem die italienische Band Mneskin letztes Jahr mit ihrem Rocksong „Zitti e buoni“ den Grand Prix in Rotterdam gewonnen hat, findet die 66. Ausgabe im norditalienischen Turin statt. Der diesjährige Musikwettbewerb wird überschattet von Russlands Aggression in der Ukraine, die, wie die Organisatoren vor 60 Jahren voraussagten, keinen Platz für Politik haben sollte.

Der Beitrag „Stefania“ des Kalush-Orchesters ist seit Wochen der klare Favorit unter Buchmachern. Rap trifft in diesem Song auf ukrainische Volksmusik. Oleh Psjuk, der Frontmann der Band, widmete es seiner Mutter. Die Band gab in den sozialen Medien an, dass die Trophäe des Gewinners für wohltätige Zwecke versteigert wird, wenn sie gewinnt. Das Publikum wird höchstwahrscheinlich seine Unterstützung für die sechs Musiker aus der Westukraine zeigen. Sie hatten sich bereits für das erste Halbfinale am Dienstag qualifiziert, ihr Weiterkommen war also ausgemachte Sache.

Buchmacher: Kaum Chancen für Deutschland

Malik Harris, Deutschlands Repräsentant, wird auf Platz 13 nach den Ukrainern die Bühne betreten und sein Lied „Rockstars“ performen. Ungünstig ist die Position im Prozess unmittelbar nach dem Favoriten. Der 24-Jährige war unbeeindruckt. Der Deutschen Presse-Agentur sagte er: „Der ESC ist nicht so ein Wettkampf für mich.“ Für ihn ist das Spielen auf der Bühne wichtiger als die Platzierung.

Die Quotenmacher glauben, dass sein Popsong aus einer Zeit, als alle noch kleine „Rockstars“ waren, keine Chance hat. Er war am Freitag letzter unter den internationalen Buchmachern. Letztes Jahr belegten Jendrik und „I Don’t Feel Hate“ aus Deutschland den zweiten Platz. Nur die Briten haben damals schlechter abgeschnitten, und Sam Ryder und „Space Man“ gehören in diesem Jahr zu den Top-5-Anwärtern.

Die oberen Ränge werden auch für die Einträge aus Schweden (Cornelia Jacobs mit „Hold Me Closer“), Italien (Mahmood und Blanco mit „Brividi“) und Spanien (Chanel mit „SloMo“) gehandelt. Der diesjährige ESC bietet nicht nur opulente Bühnenshows und glitzernde Kostüme, sondern auch alles von einem 80er-Jahre-Techno-Song über einen Country-Song bis hin zu einer Vielzahl von Pop und Balladen.

Zuschauer können abstimmen

Die endgültige Entscheidung treffen das Publikum und die Jury. Neben den Juroren können auch Zuschauer zu Hause abstimmen. Sie können einfach nicht für ihr eigenes Land stimmen. Ab 21 Uhr gibt es die ersten Live-Übertragungen des internationalen Gesangswettbewerbs. Moderiert wird der Abend von einem Trio von Moderatoren, darunter die italienische Grammy-Gewinnerin und Sängerin Lаurа Pаusini, die britische Sängerin Mika („Grace Kelly“) und TV-Moderator Alessandro Cattelаn. Mneskin, der Gaststar in ihrem neuen Song „Supermodel“ sein wird, wird auch in der Show mit Tanz- und Musikdarbietungen auftreten.

Wie Pausini am Freitag feststellte, ist der ESC ihre erste Show als Moderatorin auf einer Bühne mit Publikum seit der Corona-Pandemie. Sie wollte eine friedliche Nachricht senden. Sie erklärte: „Vereinte Menschen bedeuten auch Frieden.“

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Oliver Barker

Est né à Bristol et a grandi à Southampton. Il est titulaire d'un baccalauréat en comptabilité et économie et d'une maîtrise en finance et économie de l'Université de Southampton. Il a 34 ans et vit à Midanbury, Southampton.

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