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Horst Lichter, der Mann mit dem berühmten Schnurrbart, feiert seinen 60. Geburtstag mit Junk Food und Kochen – Amüsement

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Horst Lichter, Koch und Junk-Food-Gastgeber, wird 60. Georg Wendt/dpa/dpa/dpa/dpa/dpa

Horst Lichters Lebenslauf umfasst die Arbeit in einem Braunkohletagebau und die Moderation einer Fernsehsendung zum Thema Müll. Jemand plant sogar, ihn in einem Film darzustellen.

Köln – Wer am Samstag ein Motorrad durch die Straßen rattern sieht, sollte genau hinschauen. Vielleicht, ja, sehr wahrscheinlich fliegt einer der berühmtesten Schnurrbärte Deutschlands vorbei.

Horst Lichter, ein bekannter Koch und Müllmoderator, schließt nicht aus, sich in die Maschine zu setzen und davonzufahren. An diesem Tag wird er sechzig Jahre alt. Auf die Frage nach seinen Plänen für seinen Geburtstag sagt Lichter: „Vielleicht bleibe ich alleine zu Hause und fahre Motorrad.“ „Wenn es nicht regnet, wird es nicht regnen.“

Natürlich wird nicht groß gefeiert

Es wurde natürlich angenommen, dass es ganz anders sei. Dеr Geburtstag seiner Frau ist ebenfalls im Januar, also gibt es eine große Party, Musik und 300 Gäste. Allerdings lässt die Zeit keine rauschenden Partys zu – man denke an Corona. Jetzt versucht Lichter herauszufinden, was er mit seinem Tag anfangen will.

Auf der Straße ein nachdenklicher Mann. Es ist nicht das Bild von Lichter, das man allein aufgrund seiner Fernsehauftritte heraufbeschwören könnte. Er ist der gesellige Dampfredner, genau dort. Den Kandidaten seiner Ramschshow „Bares for Rares“ (ZDF) schießt er аls Scherz hier und da eine „Händlerkarte“ zu. „Rheinische Frohnatur“, sagt er mit klarem, dialektgepflegtem Profil („Kinder!“). Das Bild wird niemandem fremd sein, der seine Bücher gelesen hat. Dunkle Schattierungen finden sich auch im Leben des Lichts.

Plackerei im Braunkohlewerk

Zwischen Köln und Düsseldorf gelegen, wurde er in Rommerskirchen geboren. Er macht eine Ausbildung zum Koch, landet aber statt in einer Küche in einem Braunkohlewerk. Er arbeitet unaufhörlich, bis sein Körper aufgibt. Mit 26 hatte er einen Schlaganfall und ein Jahr später noch einen. Er ist bereits zweimal dem Tod entronnen, obwohl er erst 28 Jahre alt ist. Außerdem hatte er ein Kind, das starb.

An diesem Punkt geschah etwas, das sich später wie ein roter Faden durch sein Leben ziehen sollte: Die Richtung der Lichter änderte sich. Er fing an, ein Restaurant in „einer alten Halle mit Lehmboden“ zu bauen. Seine erste Einladung zum „Johannes B.“ erhielt er. Mehrere Köche stellten bei der „Kerner“-Show ihr Können unter Beweis. „Der lebenslustige Schnurrbartträger“ (ZDF) Lights war dort sehr beliebt, dank seiner Vorliebe für Butter und Sahne. Seitdem arbeitet er in der Fernsehbranche.

So dick ist seine Aura, dass Motive aus seinem autobiografischen Buch „Keine Zeit für Arschlöcher!“ wurden gedreht – mit einem Schauspieler, der Horst Lichter (Oliver Stokowski) spielt. Am 9. Januar wurde der Film im ZDF ausgestrahlt. Über vier Millionen Menschen sahen sich die Sendung an.

Ein ZDF-Film über sein Leben

So etwas passiert normalerweise Staatsmännern und Hаpe Kerkelings Biografie, die von Schauspielern nachgestellt und zu Lebzeiten gezeigt wird. Lights stimmt zu, dass dies ein unglaubliches Ereignis ist. „Ich bin ein Gymnasiast aus einem kleinen Dorf, der noch nie von jemandem gehört hat, der in der Zeitung oder im Fernsehen aufgetaucht ist“, sagt er. Jetzt kommt es darauf an: Er kann selbst in seinen emotionalsten Emotionen sehr rheinisch sein.

Sowohl das Buch als auch der Film handeln vom Tod von Lichters Mutter im Jahr 2014. „Gestern, junger Mann, war ich beim Arzt. Er hat etwas entdeckt. Sie sagt ihm am Telefon, dass sie ein Problem mit ihrer linken Niere hat. Ein weiteres Jahr war vergangen, seit Lichter seinen Fokus verlagert hatte. Er beendete unter anderem eine Reihe von Fernsehauftritten.

Der Älteste in der Familie

Rückblickend erklärt er: „Der Tod meiner Mutter hat mich auf ganz andere Weise der Endlichkeit näher gebracht – obwohl ich mich schon oft mit dem Tod auseinandersetzen musste.“ Seine Mutter schien ihm ewig zu sein. „Mit 98 Jahren hatte ich Angst, dass sie vom Fahrrad fällt.“ Als sie einer Krankheit erlag, fragte er sich, wie viele Sommer ihm noch blieben. „Plötzlich war ich der Älteste der Familie.“

Seitdem hat sich Lichter erheblich weiterentwickelt, obwohl er in der Belegschaft aktiv bleibt. Die Show „Bares for Rares“ ist ein Riesenerfolg und läuft auf und ab. Aber, wie Lichter betont, vergisst er nie seine Eltern. Außerdem wurde seines im Alter von 56 Jahren verstorbenen Vaters gedacht. Dann fragt er sich: „Welche Träume hätte ich ihm mit meinen heutigen Möglichkeiten erfüllen können?“

Auf seinem Sterbebett hat ihm seine Mutter auch einen Satz hinterlassen, der ihn noch immer berührt: „Hör auf, der Clown zu sein.“ Wahrscheinlich meinte sie damit, dass er nicht mehr witzig sein muss, glaubt Lichter – jetzt liegt sie im Sterben, sollte ihm auffallen. Er war immer noch überrascht. Sein Leben eroberte er als Clown. „Als mein Kind starb, habe ich es mir zum Ziel gesetzt, dass die Leute noch einmal mit mir lachen.“ Ich wollte nicht dazu gebracht werden, mich selbst zu bemitleiden. „Ich habe Witze gemacht, um die Ärzte zum Lachen zu bringen, als ich im Krankenhaus war“, sagt er. Er war immer derjenige mit dem besten Sinn für Humor.

Wer am Samstag, 15. Januar, ein Motorrad durch die Straßen rattern sieht, sollte vorsichtig sein. Vielleicht ist es von einem Clown besetzt. Vielleicht ist es nicht.

Am 9. Januar 2022 um 20.15 Uhr strahlte das ZDF den Film „Horst Lichter – Keine Zeit für Arschlöcher“ aus. Die Medienbibliothek hat es auch.

dpa (www.dpa.de), Copyright 2022. Alle Rechte vorbehalten

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Oliver Barker

Est né à Bristol et a grandi à Southampton. Il est titulaire d'un baccalauréat en comptabilité et économie et d'une maîtrise en finance et économie de l'Université de Southampton. Il a 34 ans et vit à Midanbury, Southampton.

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