Ads
Nachrichten

Gericht verbietet Experten die angebliche Vertuschung der chinesischen Laborursprünge von COVID-19

Ads

Einem Wissenschaftler, der einen COVID-19-Experten beschuldigte, verschwiegen zu haben, dass das Virus aus einem chinesischen Labor stamme, wurde nach einer rechtlichen Anfechtung die Verbreitung von „Fake News“ verboten.

Das behauptet der Hamburger Nanowissenschaftler Professor Dr. Roland Wiesendanger in einem Interview mit dem Deutschen Magazin Ciceroveröffentlichte im Februar dieses Jahres, dass sich Professor Dr. Christian Drosten von der Berliner Charite bewusst weigere, den Menschen die Wahrheit über den Ursprung des COVID-19-Virus zu sagen.

Wiesendanger behauptete weiter, es gebe Beweise dafür, dass ein verpfuschtes Experiment in einem chinesischen Labor der Kern der Pandemie sei.

Das Gericht in Hamburg lehnte es ab, über diesen Anspruch zu entscheiden.

Dr. Roland Wiesendanger
Professor Dr. Roland Wiesendanger, der leitende Wissenschaftler der Studie über die Ursprünge von COVID-19.
Sebastian Engels/Zenger

Stattdessen befahlen die Richter Wiesendanger, die „absichtliche Verbreitung falscher Informationen“ über Drosten, den führenden Spezialisten des Landes, zu stoppen, den er beschuldigte, vertuscht zu haben, ob das Virus zuerst aus einem Forschungslabor in Wuhan in Zentralchina hervorgegangen sei.

Im Februar 2021 veröffentlichte Wiesendanger, ein Experte für Nanowissenschaften, ein Arbeitspapier, in dem er darauf hinwies, dass das Virus einem geheimen Forschungsprogramm in Wuhan entkommen sei.

Aber der 49-jährige Drosten war einer von 27 internationalen Wissenschaftlern, die hinter einer Erklärung in der britischen medizinischen Zeitschrift The Lancet standen, in der Theorien verurteilt wurden, dass das Virus künstlich erzeugt wurde und keinen natürlichen Ursprung hatte.

Nach dem umstrittenen Interview in CiceroDrosten schlug auf Wiesendanger ein, indem er ihn auf Twitter als „extremen Charakter“ bezeichnete und daraufhin eine einstweilige Verfügung erließ.

Richter in Hamburg mussten sich mit der Sache befassen, als Wiesendanger Berufung einlegte, jetzt haben Richter am Landgericht Hamburg entschieden, dass Wiesendanger keine Vorwürfe gegen Drosten mehr erheben muss.

Der Vorsitzende Richter Florian Schwill betonte, sein Gremium sei keine wissenschaftliche Autorität und werde daher kein Urteil über die Wuhan-Fehde fällen.

Die Behauptung von Wiesendanger, Drosten verbreite absichtlich Desinformationen, sei jedoch unbegründet, sagten die Richter.

Dr.Christian Drosten
Der Hamburger Nanowissenschaftsspezialist Professor Dr. Roland Wiesendanger behauptete in einem Interview mit dem deutschen Magazin Cicero, dass Professor Dr. Christian Drosten (im Bild) die Wahrheit über den Ursprung des COVID-19-Virus vertusche. Auf diesem Foto ist Drosten, 49, ein deutscher Virologe, dessen Forschungsschwerpunkt neuartige Viren sind, zu sehen, nachdem er während der COVID-19-Pandemie eine Auszeichnung für herausragende Leistungen in der wissenschaftlichen Kommunikation erhalten hat.
Peitz/Charite/Zenger

Wiesendanger nannte die Herkunftsfrage von COVID-19 die bestimmende Frage der Menschheit in den letzten 100 Jahren.

Er behauptete, die ganze Welt schaue zu, da diese Frage vor Gericht diskutiert werde.

Wiesendanger, 61, wies auch die Theorie internationaler Experten zurück, dass das COVID-19-Virus tierischen Ursprungs sei.

Der Physiker sagte, Virologen, die diese Theorie unterstützten, verschleierten absichtlich die Wahrheit.

Sein Anwalt Lucas Brost forderte die Richter auf, die Bedeutung des Themas zu berücksichtigen.

„Kein anderes Thema hat die Menschen in Deutschland in den vergangenen zwei Jahren mehr bewegt. Es muss sichergestellt werden, dass wir es mit größtmöglicher Meinungsfreiheit diskutieren“, sagte Brost.

Drostens Anwalt Gernot Lehr konterte, indem er betonte, sein Mandant hätte seit dem Ausbruch des Virus eine breite und umfassende öffentliche Debatte garantiert.

Drosten, ein Experte für neu auftretende Viren, wurde im März 2020 in das Beratungsgremium der Europäischen Kommission zu COVID-19 berufen.

Er erhielt den „Sonderpreis für herausragende Leistungen in der Wissenschaftskommunikation während der COVID-19-Pandemie“. Der von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) verliehene Preis ist mit 50.000 Euro dotiert.

Der im schweizerischen Basel geborene Wiesendanger lehrt seit 1993 an der Universität Hamburg. Als erster Wissenschaftler in Europa wurde er dreimal in Folge mit dem ERC Advanced Grant des European Research Council ausgezeichnet.

Der Nanowissenschaftler ist Autor oder Co-Autor von mehr als 600 wissenschaftlichen Publikationen sowie mehreren Büchern.

Deutschland hat 26,2 Millionen COVID-19-Infektionen registriert, und rund 139.000 Todesfälle wurden mit dem Virus in Verbindung gebracht.

Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach sagte, das Land werde die pandemiebedingten Beschränkungen für Menschen, die nach Deutschland einreisen, ab dem 1. Juni aufheben.

Der Sozialdemokrat kündigte an, dass Reisende künftig keinen Impfnachweis, kein negatives PCR-Testergebnis oder eine COVID-19-Genesungsbescheinigung mehr vorweisen müssen. Lauterbach sagte, die Maßnahmen würden bis Ende August aufgehoben.

Der Deutsche Bundestag hat Anfang dieses Jahres einen Impfauftrag für Beschäftigte in allen öffentlichen und privaten Einrichtungen verabschiedet. Das Gesetz trat am 16. März in Kraft.

Diese Geschichte wurde Newsweek von Zenger News zur Verfügung gestellt.

Ads

Oliver Barker

Est né à Bristol et a grandi à Southampton. Il est titulaire d'un baccalauréat en comptabilité et économie et d'une maîtrise en finance et économie de l'Université de Southampton. Il a 34 ans et vit à Midanbury, Southampton.

Ähnliche Artikel

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Schaltfläche "Zurück zum Anfang"