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Geimpfte Menschen sterben nicht häufiger als ungeimpfte.

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Stand: 26.11.2021 02:41 Uhr, Faktenfinder

In England sollen geimpfte Menschen häufiger sterben als ungeimpfte. Die angeblichen Beweise beruhen dagegen auf selektiven Daten und dem Weglassen kritischer Faktoren. Wulf Rohwedder, tagesschau,

Die Kurven sprechen tatsächlich für sich: Betrachtet man den Verlauf der sogenannten altersstandardisierten Mortalitätsrate (ASMR) für Geimpfte und Ungeimpfte in Großbritannien in diesem Jahr, so zeigt sich, dass die Geimpften einen deutlich höheren ASMR haben als die Ungeimpften. Das heißt, wenn 100.000 Menschen einer bestimmten Altersgruppe gegen Covid-19 geimpft werden, werden mehr Menschen an der Krankheit sterben.

Wenn Sie sich die verwendeten Diagramme ansehen, werden Sie feststellen, dass er bei Personen, die nicht geimpft wurden, 32-mal höher ist als bei Personen, die vor mindestens 21 Tagen zwei Dosen erhalten haben.

Unterschiedliche Merkmale der Bevölkerung in den einzelnen Impfstatusgruppen, wie beispielsweise der Gesundheitszustand, sowie die sich ändernde Infektionsrate können die Zahl beeinflussen. Im Ergebnis betonen die ONS-Experten, dass die Sterberaten keinen kausalen Zusammenhang zwischen Impfungen und Sterblichkeitsrisiko aufweisen. Aber was passiert nach der ersten Impfung?

Auffällig ist jedoch, dass bei älteren Menschen die Sterblichkeitsrate für die Gruppe „21 Tage oder mehr nach der ersten Dosis“ um die 13. Kalenderwoche stark ansteigt. Gegner sehen darin ein weiteres Beispiel für die Risiken von Impfungen.

Zu diesem Phänomen tragen laut Statistikern mehrere Faktoren bei: Erstens sinkt der Anteil der Menschen in dieser Impfstatusgruppe im Laufe der Zeit auf sehr niedrige Werte, da immer mehr Menschen geimpft werden. Daher basieren die Daten auf einem sehr kleinen Prozentsatz der Bevölkerung, der nicht repräsentativ sein muss. Zu dieser Gruppe könnten beispielsweise Personen gehören, die wegen einer schweren Krankheit ins Krankenhaus eingeliefert wurden und nach der ersten keine zweite Impfung erhalten haben.

Viele Daten sind zu mehrdeutig, um definitive Aussagen zu treffen

Nicht zuletzt ist die Altersgruppe der Zehn- bis 59-Jährigen sehr breit gefächert – zu breit für viele verlässliche Aussagen, wie die ONS-Statistiker zugeben: Normalerweise würden Daten für fünfjährige Altersgruppen berechnet. Da einige dieser Kohorten jedoch sehr niedrige Sterblichkeitsraten aufwiesen, ist es möglich, dass die Offenlegung des Impfstatus der Menschen sie gefährdet hat, was zu wackeligen Schätzungen führte. Wenn alle Daten im gleichen Wertebereich dargestellt werden, wird die Tatsache, dass es in der Altersgruppe der Zehn- bis 59-Jährigen im Vergleich zu den älteren Altersgruppen immer noch sehr wenige Todesfälle gibt – sowohl absolut als auch relativ – noch deutlicher klar. In der grafischen Darstellung ist die Gruppe kaum zu erkennen:

Dies zeigt, dass die Schlussfolgerung klar ist:

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Oliver Barker

Est né à Bristol et a grandi à Southampton. Il est titulaire d'un baccalauréat en comptabilité et économie et d'une maîtrise en finance et économie de l'Université de Southampton. Il a 34 ans et vit à Midanbury, Southampton.

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