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Fusion Reactor erzeugt in 5 Sekunden genug Energie, um ein Haus einen Tag lang mit Strom zu versorgen

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Forscher erzeugten in einem Reaktor in fünf Sekunden genug Energie, um ein Haus einen Tag lang mit Strom zu versorgen – ein Meilenstein.

Stuttgart – Im Kampf gegen den Klimawandel suchen Wissenschaftler nach alternativen Energiequellen zu fossilen Brennstoffen. Vor einiger Zeit gelang Forschern ein Durchbruch bei der Kernfusion, der Energieprobleme für immer lösen könnte (BW24* berichtete). Einer Gruppe britischer Physiker gelang im vergangenen Jahr ein großer Schritt in Richtung dieses Ziels. Sie haben mit ihrer Forschung sogar einen Rekord gebrochen.

Die Wissenschaftler nutzten einen Fusionsreaktor, um eine Kernspaltung durchzuführen, die in nur fünf Sekunden eine rekordverdächtige Energie von 59 Megajoule erzeugte – genug, um ein ganzes Haus einen Tag lang mit Strom zu versorgen. Dafür nutzten sie den „Joint European Torus“ (JET), den größten und leistungsstärksten sogenannten „Tokamak“ der Welt. Das Gerät sieht aus wie ein riesiger Donut und erreicht im Inneren eine Temperatur von 150 Millionen Grad Celsius – das ist mehr als das Innere der Sonne.

Wichtiges Element für die Energiegewinnung findet man im Meerwasser

Für die Fusionsreaktion benötigt der JET Deuterium und Tritium. Deuterium ist ein stabiles Wasserstoffisotop und kommt im Meerwasser reichlich vor. Das US-Energieministerium schätzt, dass eines von 5.000 Wasserstoffatomen im Meerwasser Deuterium enthält. Tritium hingegen ist weniger vorhanden. Das radioaktive Isotop wird in Kernreaktoren hergestellt, indem Lithium energetischen Neutronen ausgesetzt wird.

Wir sind auf dem richtigen Weg in eine zukünftige Welt der Fusionsenergie. „Die Energie, die aus den Brennstoffen Deuterium und Tritium gewonnen werden kann, ist enorm“, sagte Tony Roulstone vom Department of Engineering der University of Cambridge. „Um beispielsweise den gesamten Strombedarf Großbritanniens für einen Tag zu decken, wären 0,5 Tonnen Deuterium erforderlich, das aus Meerwasser gewonnen werden könnte“, sagt Roulstone.

Fusionsreaktion eine Option im Kampf gegen den Klimawandel

Bis die Kernfusion ihren wichtigen Beitrag zu sauberer Energie leisten kann, ist es noch ein weiter Weg. Trotzdem ist es eine gute Option. „Es ist klar, dass wir erhebliche Änderungen vornehmen müssen, um die Auswirkungen des Klimawandels anzugehen, und die Kernfusion bietet so viel Potenzial“, sagte Ian Chapman, CEO der britischen Atomenergiebehörde. „Unsere Welt braucht Fusionsenergie.“

Während sich die Wissenschaft auf die Erforschung der Fusionsenergie konzentriert, gibt es auch viele Stimmen, die die Rückkehr von Kernkraftwerken und Kernspaltung fordern. Unter anderem forderte Elon Musk, stillgelegte Atomkraftwerke wieder hochzufahren*. Für ihn ist „Kernkraft weitaus besser für die globale Erwärmung als die Verbrennung von Kohlenwasserstoffen zur Energiegewinnung“. *BW24 ist ein Angebot von IPPEN.MEDIEN.

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Oliver Barker

Est né à Bristol et a grandi à Southampton. Il est titulaire d'un baccalauréat en comptabilité et économie et d'une maîtrise en finance et économie de l'Université de Southampton. Il a 34 ans et vit à Midanbury, Southampton.

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