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Frauen auf der ganzen Welt schneiden sich aus Solidarität mit Mahsa Amini die Haare

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Im ganzen Iran sind Proteste ausgebrochen, nachdem Mahsa Amini, eine 22-jährige Kurdin, von der Polizei getötet wurde. Berichten zufolge wurde Amini am 13. September von der strengen „Moral“-Polizei des Landes festgenommen, weil er angeblich gegen die Regeln rund um den Hijab verstoßen hatte. Dies sind Gesetze, die Frauen dazu verpflichten, ihr Haar mit einem Kopftuch zu bedecken und ihre Arme und Beine mit weiten Kleidungsstücken zu schützen. Seit der Islamischen Revolution von 1979 ist es Frauen verboten, enge Hosen, kniebedeckte Kleidung oder gar knallbunte Outfits zu tragen.

Zeugen behaupten, Amini sei vor einer U-Bahn-Station in Teheran festgenommen und dann in einen Polizeiwagen gezwungen worden, wo sie brutal geschlagen wurde, bevor sie in ein Haftzentrum gebracht wurde. Die junge Frau fiel daraufhin ins Koma und starb drei Tage später im Krankenhaus. Die Beamten bestreiten diese Erzählung jedoch per Der Telegraphund geben an, dass Amini keinen physischen Kontakt mit Beamten hatte und in der Einrichtung einen plötzlichen Herzversagen erlitt.

Die Behörden veröffentlichten auch CCTV-Aufnahmen, die zeigen, wie der 22-jährige Kurde zu Boden bricht. Aber Aminis Vater, Amjad Amini, sagte den Nachrichtenagenturen, dass seine Tochter gesund sei und das Video bearbeitet wurde, er sah sogar blaue Flecken auf Aminis Körper während der kurzen Zeit, in der ihm Zugang gewährt wurde. Er sagte der Zeitung Ham-Mihan: „Sie hatte weder Epilepsie noch eine Herzkrankheit. Ihre schlimmste Krankheit war eine Erkältung. Das Video, das sie aus der Haftanstalt zeigten, wurde ebenfalls bearbeitet.“

Aminis Tod hat nun zu weit verbreiteten öffentlichen Gegenreaktionen in Teheran, Saqez im Westen des Iran und Teilen Kurdistans geführt. Die Proteste haben ihren vierten Tag mit unbestätigtem Filmmaterial in den sozialen Medien begonnen, das zeigt, wie Menschen Steine ​​werfen, während Sicherheitskräfte das Feuer eröffnen und Tränengas werfen. Laut BBC sollen bei den Protesten mindestens sieben Menschen getötet worden sein, und die kurdische Menschenrechtsgruppe Hengaw fügte hinzu, dass in der Region Kurdistan 221 Menschen verletzt worden seien, per Der Wächter.

Demonstranten behaupten, die Proteste seien Rache für den Verlust „unserer Schwester“ und fordern Antworten von der Polizei, deren Aussagen denen der Zeugen widersprechen, sowie die Abschaffung der Sittenpolizei im Iran.

Masih Alinejad, eine iranische Journalistin und Aktivistin, nannte die Proteste „eine Frauenrevolution“ und sagte, Amini sei „ein Symbol des Widerstands geworden Geschlechter-Apartheid.“ In den sozialen Medien posten Frauen auf der ganzen Welt Videos, in denen sie sich aus Solidarität mit Amini die Haare schneiden. Sehen Sie unten einige der mutigen Frauen, die Stellung beziehen.

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Oliver Barker

Wurde in Bristol geboren und wuchs in Southampton auf. Er hat einen Bachelor-Abschluss in Rechnungswesen und Wirtschaftswissenschaften und einen Master-Abschluss in Finanzen und Wirtschaftswissenschaften der University of Southampton. Er ist 34 und lebt in Midanbury, Southampton.

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