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Eine Kartellklage gegen Facebook wird von mehreren Bundesstaaten in den USA geführt.

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Ist Facebook wirklich mächtig? Die Monopolstellung des Konzerns, zu dem auch WhatsApp und Instagram gehören, muss nach Ansicht der US-Regierung und vieler Bundesstaaten geschwächt werden.

Nach der Einreichung einer Kartellklage durch die Regierung der Vereinigten Staaten,FacebookDutzende Staaten geben nicht auf, diesen Fall vor Gericht zu bringen. Die Entscheidung des Richters, der ihre Klage letztes Jahr abwies, wurde gestern von 48 Staats- und Territorialstaatsanwälten angefochten.

Die Klage der Staaten und die Klage der FTC behaupten dasselbe: Facebook habe Instagram und WhatsApp gekauft, um sein Monopol in Online-Netzwerken auf unfaire Weise zu schützen. Infolgedessen muss Facebook sie weiterverkaufen.

Beide Klagen wurden im vergangenen Sommer von Richter James Boasberg abgewiesen. Im Fall der FTC (Federal Trade Commission) kritisierte er den Mangel an Beweisen im Monopolvorwurf gegen Facebook. Er gab der Kommission jedoch Gelegenheit, das Problem anzusprechen. Diese Woche akzeptierte er die zweite Version der Klage, die mit Zahlen unterlegt war.

Die Staaten hingegen hatten dank Boasbergs Entscheidung keine Chance. Er behauptete, sie hätten unangemessen lange gewartet, um eine Klage einzureichen, und infolgedessen seien ihre Ansprüche abgelaufen. Einerseits argumentierten die Generalstaatsanwälte in der Berufung, dass dieser Grundsatz nicht für Staaten gelte, und andererseits gelte dieser Grundsatz nicht für Staaten. Das Ausmaß des wettbewerbswidrigen Verhaltens von Facebook wurde hingegen erst im Laufe der Zeit offengelegt.

Im Jahr 2012 zahlte Facebook 1 Milliarde US-Dollar für Instagram und im Jahr 2014 zahlte das Unternehmen 22 Milliarden US-Dollar für WhatsApp. WhatsApp hat rund zwei Milliarden Nutzer, während Instagram rund eine Milliarde hat. Die Übernahmen wurden seinerzeit von den US-Wettbewerbsbehörden genehmigt.

Als Antwort auf die Annahme der Klage durch die FTC war die Facebook-Gruppe Meta überzeugt, dass „die Tatsachen die grundlegende Schwäche der Anschuldigungen enthüllen werden“. Laut einem Sprecher von Facebook sind die Investitionen des Unternehmens in WhatsApp und Instagram vorteilhaft für den Wettbewerb und die Nutzer.

© dpa-infocom, dpa:220115-99-716181/2

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Oliver Barker

Est né à Bristol et a grandi à Southampton. Il est titulaire d'un baccalauréat en comptabilité et économie et d'une maîtrise en finance et économie de l'Université de Southampton. Il a 34 ans et vit à Midanbury, Southampton.

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