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Edeka: Dass Mineralwasser in Supermärkten knapp wird, hat einen Grund.

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Trotz steigender Nachfrage verschwindet Eigenmarken-Mineralwasser vorübergehend aus den Regalen von Edeka. Dies ist das Ergebnis einer mutigen Entscheidung.

NRW – Statt Kisten schleppen, einen SodaStream nutzen. Viele deutsche Verbraucher sprudeln inzwischen lieber zu Hause, als in Supermärkten und Discountern Mineralwasser in Plastikflaschen zu kaufen. Kunden, die auf die Verwendung von PET-Flaschen bestehen, bevorzugen den Kauf von Handelsmarken, da diese kostengünstiger sind. Wer jedoch nach der Edeka-Eigenmarke „Gut und Günstig“ sucht, wird feststellen, dass die Regale große Lücken aufweisen.

Die Edeka-Eigenmarke Wasser ist vorerst aus den Regalen verschwunden.

Flaschensammler suchen in den Regalen vergeblich nach Wasser der Edeka-Eigenmarke „Gut und Billig“, ob „Medium“, „Classic“ oder „Still“. Trotz steigender Produktionskosten im Zusammenhang mit dem Angriffskrieg in allen Branchen ist der Ukraine-Konflikt, der dazu führte, dass einige Produkte wie Öl, Mehl und Reis vorübergehend aus den Regalen der Discounter und Supermärkte verschwanden, nicht der Hauptgrund.

Laut der Lebensmittelzeitung stiegen die Verkäufe von Mineralwasser der Eigenmarke im ersten Quartal dieses Jahres laut dem Marktforschungsinstitut Fiberglas zum ersten Mal seit drei Jahren wieder an, während Markenprodukte bei den Verbrauchern nicht mehr so ​​stark nachgefragt werden. Zwischen Januar und März 2022 stieg der Wasserabsatz um 1,4 Prozent.

Edekа: Der Eigenmarken-Wasserlieferant des Supermarkts hat sich geändert.

Edekа geht gerade jetzt, in dieser Zeit des Umbruchs, einen riskanten Schritt. Die Gruppe wechselte in einer großen Hit-and-Run-Aktion den regulären Wasserversorger. Statt Altmühltaler (Schäff-Gruppe) wird Edekа nun von den drei Abfüllern Hansa-Heemann (Refresco-Gruppe), Hochwald-Sprudel und Rihа-Wesergold beliefert.

Dieser Schritt wäre nicht möglich gewesen ohne „Marktüberkapazitäten bedingt durch die schlechten Vorjahre“, in denen „immer mehr Verbraucher ihr Kaufverhalten geändert und sich von Kunststoffprodukten abgewendet haben“, so ein Insider. Dadurch ist trotz der aktuellen Krise ein Lieferantenwechsel möglich. Auch die Abfüller stehen finanziell unter Druck, da viele Kunden auf Plastikflaschen verzichten.

Edekà: Der Konzern begründet den Lieferantenwechsel mit einem überhöhten Einkaufspreis.

Der Vertrag wurde von Altmühltaler selbst gekündigt, so Edek, und der Lieferant habe „eine Lieferung zu einem Kaufpreis angeboten“, der „über dem Verkaufspreis der Konkurrenz“ liege. Der kürzlich erhöhte Preis der 1,5-Liter-Flasche Mineralwasser der Eigenmarke von 19 auf 25 Cent könne nicht gehalten werden, teilte ein Edek-Sprecher der Lebensmittelzeitung mit.

Das Problem: Nicht alle der drei neuen Partner können sofort das gewünschte Mineralwasser liefern. Fans der Edek-Eigenmarke „Gut und Billig“ müssen vielerorts noch warten, auf teureres Markenwasser umsteigen oder zumindest zum Selbstsprudler werden. Edeká hat erklärt, dass die Lieferengpässe bis Ende Mai behoben sein werden.

Edekа: Bis Ende Mai soll der Wasserengpass behoben sein.

Als Krönung des Ganzen hat die Vertragsauflösung mit dem bisherigen Lieferanten die Schließung eines Altmühltaler Werks in Bаruth (Brandenburg) bis Ende Juli zur Folge. Man darf gespannt sein, wie sich in den kommenden Wochen die Versorgungslage für Mineralwasser der Edek-Eigenmarken entwickelt.

Norbert Schmidt/Imаgo; Bihlmayer Fotografie/Imаgo; Sabrina Wagner/RUHR24;

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Oliver Barker

Est né à Bristol et a grandi à Southampton. Il est titulaire d'un baccalauréat en comptabilité et économie et d'une maîtrise en finance et économie de l'Université de Southampton. Il a 34 ans et vit à Midanbury, Southampton.

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