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Dortmund: Eine neue Idee soll Menschen die anonyme Abgabe ihres Haustiers erleichtern.

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Haustiere werden häufig von Menschen ausgesetzt, die sich nicht um sie kümmern können. In Dortmund wird demnächst eine Hunde-, Katzen- und Vogelbrüterei eröffnet.

Dortmund – Seien wir ehrlich: Ein Haustier ist für manche Menschen nicht immer ein lebenslanger Begleiter. Laut RUHR24* wollen sich viele Besitzer von ihren Tieren trennen, wenn ihnen die Pflege und das Gehen zu viel werden. Das soll bald auf einer Tierklappe in Dortmund zu sehen sein*.

In Dortmund soll eine Tierklappe installiert werden, damit Haustiere anonym abgegeben werden können.

Dazu forderte die Tierschutzpartei Dortmund in einer Stellungnahme vom Mittwoch (12.01.). Die Tierluke ähnelt der Babyluke darin, dass es sich um eine Vorrichtung handelt, die das Schlüpfen von Tieren ermöglicht. Halter sollen ihre Haustiere, mit denen sie überfordert sind oder die sie zuvor bedenkenlos gekauft haben, anonym abgeben können, etwa in einer Zoohandlung im Ruhrgebiet*. Auch gefundene Tiere können gespendet werden.

Künftig hofft die Partei, dass weniger Hunde, Katzen und Vögel auf diese Weise ausgesetzt oder entsorgt werden. Laut Sebastian Everding von der Animal Welfare Party gibt es zwei Situationen, in denen Besitzer ihre Haustiere häufig abgeben:

„In beiden Fällen ist der richtige Weg, ein passendes neues Zuhause zu liefern und zu vermitteln“, sagt Everding, der nach eigenen Angaben im Vorstand eines Tierheims sitzt. Erst vor wenigen Wochen mussten Tiere aus der Wohnung einer psychisch kranken Frau in Dortmund* gerettet werden.

Peine hatte die Idee für Dortmunds Tierklappe: In nur wenigen Wochen wurden 77 Tiere abgegeben.

Peine in Niedersachsen war der Urheber des Tierklappenkonzepts. Im August 2021 errichtete ein Tierheim ein großes eingezäuntes Gehege. Drei Türen standen 24 Stunden am Tag, sieben Tage die Woche für Hunde, Katzen und andere Kleintiere offen.

Es bestand eindeutig ein großer Bedarf. Laut NDR hatte das Tierheim bis Anfang Januar 2022 27 Hunde, 25 Katzen und 25 weitere Tiere aus der weißen Kiste gerettet. Es waren so viele, dass das Tierheim überfüllt war. Die Klappe hingegen löst ein Problem, das viele Tierheime in der Vergangenheit hatten: Menschen, die ihre Haustiere abgeben wollten, mussten sich persönlich anmelden. Sogar eine virtuelle Tierluke ist in Hessen entstanden.

Dortmund: Tierklappe hat Tücken, aber „die Scham des Besitzers ist zu groß“

Auch in Dortmund gehen viele nach wie vor den einfacheren Weg und lassen Bello und Miezi allein in der Wüste. Laut Angelika Remiszewski, Bezirksvorsitzende der Tierschutzpartei, würden einige der ungeliebten Haustiere erst nach Stunden gefunden oder seien im schlimmsten Fall bereits unter ein Auto geraten. „Oft ist es den Besitzern zu peinlich, die Tiere offiziell abzugeben“, sagt sie.

Ein weiterer Stolperstein sind die kommunalen Tierheimgebühren. „Deshalb suchen wir für Dortmund und andere Städte eine barrierearme Lösung“, erklärt Remiszewski.

Wohin mit dem Haustier?

Das Tierschutzzentrum Dortmund ist die Anlaufstelle, wenn еs Haustier loswerden möchte oder ein Haustier gesucht wird.

Haustiere werden auch von den Vereinen „Arche 90“ und „Groß-Dortmund“ vermittelt, die beide ihren Sitz in Dortmund haben.

Unmissverständlich beteuert die Partei, dass der Vorschlag mehr als nur Vorteile biete. Tierheime könnten dann auf die Gebühren verzichten, was dazu führen würde, dass mehr Tiere abgegeben werden als bisher. Der Antrag wird dem Dortmunder Stadtrat demnächst von der gemeinsamen Fraktion „Die Linke+“, der Piraten und Linke angehören, zur Abstimmung vorgelegt, da die positiven Argumente die negativen überwiegen. Zum Redaktionsnetzwerk IPPEN.MEDIA gehört RUHR24.

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Oliver Barker

Est né à Bristol et a grandi à Southampton. Il est titulaire d'un baccalauréat en comptabilité et économie et d'une maîtrise en finance et économie de l'Université de Southampton. Il a 34 ans et vit à Midanbury, Southampton.

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