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Die Zahl der von der Corona-Pandemie Betroffenen hat mit 497,1 einen neuen Höchststand erreicht.

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Stand: 15.01.2022 08:25 Uhr

Die Sieben-Tage-Inzidenz ist laut Ärzten auf 479,1 gestiegen, obwohl die Omicron-Welle noch keine Intensivstationen getroffen hat. Dies ist höchstwahrscheinlich auf die hohe Anzahl infizierter Teenager zurückzuführen.

Corona-Neuinfektionen haben in Deutschland epidemische Ausmaße angenommen. Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz lag laut Robert-Koch-Institut (RKI) bei 497,1. Gestern wurde erstmals seit einer Woche eine Corona-Neuinfektionsrate von 470,6 pro 100.000 Menschen gemeldet.

Die Sieben-Tage-Inzidenz betrug am Samstag letzter Woche 335,9%. 78.022 Neuinfektionen wurden heute laut RKI nachgewiesen. Am Tag zuvor wurde ein neues Tageshoch von 92.223 Fällen festgelegt.

Auf Intensivstationen sind noch keine Probleme mit Omikron aufgetreten.

Laut Intensivmedizinern hat die Omicron-Welle noch keine Auswirkungen auf Intensivstationen. „Aktuell können wir die omicron-Welle auf Intensivstationen nicht nachweisen“, sagt Gernot Marx, Präsident des Intensivregisters der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI), dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. „Zum Glück können wir weiterhin rückläufige Zahlen von Covid-19-Patienten melden.“

Erstmals seit Mitte November sanken die Stationen am Donnerstag unter 3.000 Covid-Patienten. Laut Marx ist die Mehrheit der mit Omicron infizierten Personen derzeit unter 35 Jahre alt. „Weil sie viel seltener als ältere Menschen einen schweren Verlauf entwickeln, sind sie noch nicht oder nur gelegentlich Patienten auf unseren Intensivstationen“, sagt der Forscher.

Laut Marx ist im Vergleich zur Delta-Variante, bei der rund 0,8 Prozent aller Infizierten intensivmedizinisch betreut werden mussten, bei deutlich weniger positiv Getesteten mit einem solch schweren Verlauf zu rechnen. „Wenn die Inzidenzen infolge der schnellen Ausbreitung stark ansteigen, bleibt das natürlich ein Problem“, warnte Marx.

Kliniken müssen ein umfangreiches Corona-Monitoring durchführen.

Christian Kаragiannidis, ein Intensivmediziner, arbeitet daran, die Registrierung von Corona-Patienten in Krankenhäusern zu verbessern. „Wenn die Fallzahlen weiter steigen, könnte die Situation auf Normalstationen in Deutschland besonders dramatisch werden“, sagte der wissenschaftliche Geschäftsführer des Deutschen Interdisziplinären Verbundes für Intensiv- und Notfallmedizin der „Rheinischen Post“.

„Wir brauchen endlich ein Monitoring, das wie das Intensivregister koronainfizierte Krankenhauspatienten genau erfasst.“ „Bisher war dies ein inakzeptabler Blindflug, den wir uns nicht mehr leisten können“, sagte Kаragiannidis.

Diskussion über vierte Impfung

Clemens Wendtner, Münchner Experte, riet dazu, schnellstmöglich eine vierte Corona-Impfung vorzubereiten – mit den derzeit verfügbaren Impfstoffen. „Für mich wäre eine vierte Impfung vier bis sechs Monate nach der dritten Impfung ausreichend“, sagte der Chefarzt der Infektiologie am Münchener Klinikum Schwabing der dpa-Nachrichtenagentur.

Er erklärte jedoch auch, dass die Ständige Impfkommission aufgrund fehlender Daten noch keine vierte Impfung empfehlen müsse. Viele Leute sagen, sie wollen warten, bis der Omikron-Impfstoff angepasst wird. „Aber“, sagte Wendtner, „ich fürchte, das wird zu lange dauern.“ Obwohl neue Impfstoffe erst im April erwartet werden, ist die Omicron-Welle bereits da.

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Oliver Barker

Est né à Bristol et a grandi à Southampton. Il est titulaire d'un baccalauréat en comptabilité et économie et d'une maîtrise en finance et économie de l'Université de Southampton. Il a 34 ans et vit à Midanbury, Southampton.

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