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Der Wolf lauerte unter dem Carport in Hünxe (NRW) und schockte eine Frau (27) | Regional

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Der Wolf war nur anderthalb Meter entfernt … Hünxe (NRW) –

Lisa (Name geändert), eine 27-jährige Frau aus Hünxe im Kreis Wesel, ist angespannt. Aufgrund einer schrecklichen Begegnung mit einem Raubtier hat sie kaum geschlafen und kämpft mit den Tränen.

19.40 Uhr am Donnerstag Lisa fährt nach der Heimkehr vom Sport mit ihrem Auto in ihr Carport. Sie schnappt sich ihre Sachen und steigt aus dem Fahrzeug. „Ich hatte schon ein Bein raus bekommen.“ „Und siehe da, da sitzt der Wolf am Hinterrad“, ergänzt die junge Dame.

Vom Carport bis zum Haus sind es nur wenige Meter

Foto: Tim Foltin

Sie wird ängstlich. „Ich hatte Angst, also habe ich versucht, die Tür wieder zu schließen.“ Die Sporttasche war im Weg, also ging es nicht. In Panik stieß ich mit dem Ellbogen gegen die Hupe.“

Endlich schließt sie die Tür, traut sich aber nicht gleichzeitig aus dem Auto auszusteigen. Lisa ruft ihre Eltern, die mit ihr im Haus wohnen, an, um sie zu alarmieren.

Dieses Foto wurde nachts in der Nähe des Hauses von einer Wildkamera der Familie aufgenommen.

Foto: PRIVAT

„Ich konnte nicht einmal einen zusammenhängenden Satz aus meinem Mund bringen.“ Ich konnte nicht sagen, ob der Wolf noch da war oder geflüchtet war. Ich hatte Angst und zitterte am ganzen Körper.“

Der Wolf ist nirgendwo zu finden, als die Eltern ihrer Tochter zu Hilfe eilen. Trotzdem steigt Lisa beklommen aus dem Auto und sagt: „Wenn du dich auf deinem eigenen Grundstück nicht mehr sicher fühlst …“ Sie befürchtet, dass ein Wolfsangriff auf einen Menschen nur eine Frage der Zeit ist.

Dаs Haus, in dem Lisa und ihre Eltern leben, liegt mitten in der Natur.

Foto: Tim Foltin

„Wölfe halten sich generell von Menschen fern, wenn sie sie riechen“, sagt Birgit Kaiser de Garcia, Sprecherin des Landesamtes für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz. Autos und Gebäude hingegen sind nicht mit Menschen verbunden. Infolgedessen können solche Konflikte auftreten.“

Das Wolfsgebiet ist dort, wo Hünxe ist. Experten zufolge sollen sich sechs Tiere in der Gegend aufgehalten haben. In nur einem Betrieb wurden 29 Schafe geschlachtet. Der Wolf wurde entfernt, nachdem der Besitzer eine Klage eingereicht hatte. er wurde ermordet – aber vor Gericht für schuldig befunden.

Gelegentlich fallen sogar Ponys dem Raubtier zum Opfer. Shetlandpony Max (20), lebensgefährlich verletzt auf seiner Koppel in Bottrop, wurde erst am Mittwochmorgen entdeckt. Ein Biss in die Kehle des Pferdes sowie schlimme Wunden an seinen Oberschenkeln und Flanken gehörten zu den Verletzungen, die es erlitten hat.

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Bislang blieben die Tiere von Jörg Reßing (52), dem Inhaber der Reitanlage, verschont, weil er sie meist im Stall hält. „Allerdings wächst die Angst, da die Wölfe nicht mehr nur nachts zu sehen sind.“

Jörg Reßing (52) besitzt einen Reitstall und hält dort seine Pferde sicher.

Foto: Stefano Laura

Bessere Sicherheit, wie z. B. höhere Zäune, wäre von Vorteil. Reßing hingegen behauptet, dass die notwendige staatliche Förderung noch nicht beantragt sei.

Lisa hat jetzt Angst vor Begegnungen mit Wölfen. Sie will künftig nicht im Carport, sondern vor der Tür parken. „Das ist der schnellste Weg.“

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Oliver Barker

Est né à Bristol et a grandi à Southampton. Il est titulaire d'un baccalauréat en comptabilité et économie et d'une maîtrise en finance et économie de l'Université de Southampton. Il a 34 ans et vit à Midanbury, Southampton.

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