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Coronavirus: Die EU-Kommission schlägt eine dritte Dosis vor, um einen gültigen Impfausweis zu erhalten – Politik

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Digitales Covid-Zertifikat (Symbolbild) Foto: dpa / Stefan Puchner

Für Reisende aus Drittstaaten hat die EU-Kommission neue Pläne, unter anderem eine Corona-Auffrischimpfung als Bedingung für die weitere Gültigkeit des digitalen Covid-Zertifikats zu verlangen.

Brüssel – Die EU-Kommission hat vorgeschlagen, dass eine Auffrischimpfung gegen Corona erforderlich ist, damit das digitale Covid-Zertifikat der EU gültig bleibt. „Wir schlagen eine neunmonatige Gültigkeitsdauer des EU-weiten Impfausweises vor, nach dessen Ablauf er ohne Nachweis einer Auffrischimpfung nicht mehr gültig ist“, sagte Justizkommissar Didier Reynders am Donnerstag in Brüssel.

Dieser Zeitrahmen berücksichtigt die Empfehlungen des Europäischen Zentrums für die Prävention und die Kontrolle von Krankheiten (ECDC) für Auffrischungsdosen nach sechs Monaten sowie zusätzliche drei Monate, damit Länder die Impfkampagnen anpassen können, so Reynders. Er betonte, dass dies nur Vorschläge seien und dass die Mitgliedstaaten frei entscheiden können, wie sie den digitalen Impfpass verwenden. Die neuen Regeln sollen nach Angaben der Kommission am 10. Januar 2022 in Kraft treten.

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Der Vertrag mit den Impfstoffherstellern Pfizer und Biontech zum 1. Nach Angaben der Europäischen Kommission ermöglichen 8 Milliarden Dosen Auffrischimpfungen in der gesamten EU.

Die Brüsseler Behörde will mit ihren Vorschlägen die Freizügigkeit in der EU sicherstellen und ein einheitliches Vorgehen der Mitgliedsstaaten fördern. „Wir sehen ein klares Risiko, dass unterschiedliche nationale Ansätze das Vertrauen in das Corona-Impfbescheinigungssystem gefährden und die Freizügigkeit innerhalb der Union behindern“, sagte Reynders.

Die neunmonatige Gültigkeitsdauer bis zur Auffrischimpfung soll auch für Drittstaatsangehörige gelten, die die EU zu „nicht unbedingt notwendigen“ Reisen, also aus persönlichen Gründen, besuchen.

Regeln sollen im März 2022 in Kraft treten

Nur Personen mit einer Bescheinigung über eine vollständige Impfung mit von der EU oder der Weltgesundheitsorganisation (WHO) zugelassenen Impfstoffen sollten nach Angaben der Europäischen Kommission einreisen. Reisende, die mit einem nicht von der Europäischen Arzneimittelagentur (EMA) zugelassenen Impfstoff geimpft wurden, benötigen künftig einen negativen PCR-Test.

„Um aus einem Drittland in die Europäische Union einreisen zu können, muss man sich impfen lassen“, sagte Innenkommissarin Ylva Johansson. Die Regeln sollen ihrer Meinung nach im März 2022 in Kraft treten.

Innerhalb der EU sind die Projekte zur Regulierung von Auffrischimpfungen und zur Pflicht zur Teilimpfung derzeit in den einzelnen Mitgliedsstaaten sehr unterschiedlich. Frankreich hat beispielsweise am Donnerstag angekündigt, dass ab Mitte Januar Auffrischimpfungen erforderlich sind, um den Status „geimpft“ fünf Monate nach der zweiten Impfung zu erhalten. Jeder über 18 kann sich dort ab diesem Samstag auffrischen lassen. Ab Februar soll in Österreich eine Impfpflicht für die Bevölkerung gelten. Griechenland hat beantragt, dass das digitale EU-Zertifikat Auffrischimpfungen enthält.

Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen betonte die Bedeutung einer Auffrischimpfung sechs Monate nach der Erstimpfung. „Wir müssen sicherstellen, dass diejenigen, die bereits geimpft sind, immun bleiben“, sagte sie.

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Oliver Barker

Est né à Bristol et a grandi à Southampton. Il est titulaire d'un baccalauréat en comptabilité et économie et d'une maîtrise en finance et économie de l'Université de Southampton. Il a 34 ans et vit à Midanbury, Southampton.

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