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Corona-Pandemie: Südafrikas neue Corona-Supervariante – Politik

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Wegen einer Variante des Coronavirus schränkt Großbritannien den Flugverkehr auf die Staaten der Region ein. In Europa grassiert bislang die Delta-Variante des Coronavirus. Foto: Steve Parsons / PA Wire / dpa Foto: dpa

In Südafrika breitet sich eine Variante aus, die weitaus schlimmer sein könnte. Mehrere Nationen versuchen, sich zu isolieren.

Johannesburg – Die Verbreitung einer neuen, potenziell tödlichen Coronavirus-Variante im südlichen Afrika hat internationale Besorgnis ausgelöst.

Experten sind besorgt über Variante B.1.1. Aufgrund einer ungewöhnlich großen Zahl von Mutationen ist 529 nicht nur hoch ansteckend, sondern kann möglicherweise auch leichter den Schutzschild des Impfstoffs durchdringen. Vorsorglich schränkten Großbritannien und Israel den Flugverkehr auf die Staaten der Region ein. Das südafrikanische Institut für Infektionskrankheiten (NICD) gab bekannt, dass die ersten 22 Fälle der neuen Variante B.1.1 identifiziert wurden. In Südafrika wurden 529 entdeckt. Durch die laufenden Genomanalysen dürften weitere Fälle auftauchen. „Obwohl die Datenlage noch begrenzt ist, arbeiten unsere Experten rund um die Uhr mit allen Monitoring-Systemen daran, die neue Variante und die möglichen Folgen besser zu verstehen.“

Gesundheitsminister Joe Phaahla erklärte, die neue Variante „bestätige die Tatsache, dass dieser unsichtbare Feind extrem unberechenbar ist“. Er riet Südafrikanern, Masken zu tragen, einen Sicherheitsabstand einzuhalten und sich vor allem impfen zu lassen. „Wir haben auch das zusätzliche Vehikel der Impfung“, erklärte er, „das uns helfen wird, schwere Krankheiten wie das Eintreten in die Klinik oder sogar das Erliegen des Virus zu vermeiden.“ Andere Länder isolieren sich.

Israel bezeichnete daraufhin Südafrika, Lesotho, Botswana, Simbabwe, Mosambik, Namibia und Eswatini als „rote Länder“. Ausländer aus diesen Ländern dürfen nach Angaben des Büros von Premierminister Naftali Bennett nicht mehr nach Israel einreisen. Wenn Israelis aus diesen Ländern nach Hause zurückkehren, müssen sie bis zu 14 Tage in Quarantäne in einem Corona-Hotel bleiben, können sich aber nach einer Woche mit zwei negativen PCR-Tests selbst testen. Die neue Variante wird dem Bericht zufolge genau überwacht, um sicherzustellen, dass sie sich nicht in Israel ausbreitet. Wegen einer neuen Virusvariante schränkt die britische Regierung den Flugverkehr aus Südafrika, Lesotho, Botswana, Simbabwe, Eswatini und Namibia ein. Gesundheitsminister Sajid Javid erklärte, dass die Ankommenden in einer Hotelquarantäne bleiben müssen. Es gibt Hinweise darauf, dass B.1.1. Die 529-Variante ist noch ansteckender als die Delta-Variante, und die verfügbaren Impfstoffe sind wirkungslos. Ab Freitagmittag soll der Flugverkehr aus den sechs Ländern eingestellt werden.

Obwohl in Großbritannien keine Fälle der neuen Variante entdeckt wurden, die rund 30 Mutationen haben soll, kommen laut der Nachrichtenagentur PA täglich 500 bis 700 Menschen aus Südafrika ins Land. In der Weihnachtszeit wird mit einer höheren Zahl gerechnet. Laut PA glaubt ein Experte der britischen Gesundheitsbehörde, dass B.1.1. 529 war die bisher entdeckte „schlechteste Variante“. Bisher haben nur Südafrika, Botswana und Hongkong bestätigte Fälle.

dpa-Infocom, dpa: 211126-99-147798 / 2

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dpa-Infocom, dpa: 211126-99-1477

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Oliver Barker

Est né à Bristol et a grandi à Southampton. Il est titulaire d'un baccalauréat en comptabilité et économie et d'une maîtrise en finance et économie de l'Université de Southampton. Il a 34 ans et vit à Midanbury, Southampton.

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