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Autofahrer aufgepasst: Blitzer-Apps und Radarwarner können teuer werden.

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In Deutschland gibt es harte Strafen für falsches Parken, zu schnelles Fahren und das Nichtbenutzen eines Rettungsstreifens. Blitzerwarner hingegen können zu Bußgeldern führen.

Deutschland – Seit der Einführung des neuen Bußgeldkatalogs im vergangenen Herbst sind die Bußgelder für Autofahrer in Deutschland sprunghaft angestiegen. Zu schnelles Fahren wird jetzt streng sanktioniert. Weil sie Autofahrer vor Blitzlicht schützen, erfreuen sich sogenannte „Radarwarner“ und „Blitzer-Apps“ wachsender Beliebtheit.

Autofahrer nutzen Blitzer-Apps und Radarwarner, um hohe Bußgelder für Geschwindigkeitsüberschreitungen zu vermeiden.

Seit dem 09.11.2021 gilt der neue Bußgeldkatalog Deutschlands. Seitdem müssen Autofahrer, die zu schnell fahren, tief in die Tasche greifen: Innerorts wird bei Überschreitung der erlaubten Geschwindigkeit bis zu 10 km/h (vorher 15 km/h) ein Bußgeld von 30 Euro (vorher 15 Euro). Sie kostet 50 Euro (bisher 25 Euro), wenn Sie die zulässige Höchstgeschwindigkeit zwischen 11 und 15 km/h überschreiten.

Viele Autofahrer verwenden sogenannte „Radardetektoren“ und „Blitzer-Apps“, um Blitzerfallen und die damit verbundenen saftigen Bußgelder zu vermeiden. Dies sind Programme, die vor Treiberblitzen schützen. Sie warnen Benutzer normalerweise vor polizeilichen Standbildern, können aber auch mobile Blitzer mit Hilfe zusätzlicher Software erkennen. Aber genau, wie funktioniert es?

So funktionieren die Radarwarner- und Blitzer-Apps im Straßenverkehr.

Nähern sie sich einem Blitzer, egal ob stationär oder mobil, geben die Radarwarner ein akustisches Signal ab. Sie können als eigenständiges Gerät, als App oder als Teil eines Navigationssystems verwendet werden. Einige Radardetektoren können ihre Signale auch verwenden, um die Verkehrsüberwachung zu stören und das Auslösen mobiler Blitzer zu verhindern.

Eine solche Funktion ist in Blitzer-Apps ungewöhnlich. Dazu nutzen sie eine große Blitzerdatenbank in Deutschland, um alle permanenten Blitzerstandorte zu lokalisieren. Die Apps hingegen erfordern eine ständige GPS- und Internetverbindung, was zu hohen Mobilfunkgebühren führen kann. Außerdem ist der Akku schnell leer (weitere digitale News siehe RUHR24).

Mobile und stationäre Blitzer sollten vermieden werden: Sind sie legal oder nicht?

Sind Radarwarner und Blitzer-Apps hingegen erlaubt oder verboten? Der Straßenverkehrsordnung (StVO) ist folgendes zu entnehmen:

Wer betriebsbereite technische Einrichtungen zur Anzeige oder Störung von Verkehrsüberwachungsmaßnahmen betreibt oder mitführt, dem ist das Führen eines Fahrzeugs untersagt. Dies gilt insbesondere für Geräte, die Geschwindigkeitsmessungen blockieren oder anzeigen (z. B. Radarwarnung oder Laserstörung). Anderen technischen Geräten, die u. a. zur Anzeige oder Störung von Verkehrsüberwachungsmaßnahmen dienen können, ist die Nutzung der entsprechenden Gerätefunktionen untersagt.

Das ist die Höchststrafe für Autofahrer in Deutschland, die Blitzer-Apps oder Radarfallen verwenden.

Radarwarner und Blitzer-Apps, die während der Fahrt verwendet werden, sind laut StVO eindeutig illegal. Wo mobile und stationäre Blitzer aktuell stationiert sind, können Autofahrer natürlich schon im Vorfeld erfahren. Der bloße Besitz der notwendigen Geräte ist daher nicht strafbar.

Bei einer Verkehrskontrolle sieht das anders aus: Entdecken die Bullen einen Radarwarner oder eine Blitzer-App im Auto, drohen ihnen 75 Euro Bußgeld und ein Punkt in Flensburg. Als Bedingung müssen die Beamten allerdings nachweisen, dass das Programm während der Fahrt verwendet wurde.

Ein paar Blitzer im Ruhrgebiet: Freikarte zum Großstadtrennen?

Das Risiko, geblitzt zu werden, ist im Ruhrgebiet übrigens relativ gering. Laut einer aktuellen Studie von Image Online gibt es in den größten Städten des Ruhrgebiets deutlich weniger Blitzer als im Bundesdurchschnitt. Laut Recherchen werden in Dortmund täglich nur etwa 6,8 Blitzer eingesetzt.

Dies soll kein Freifahrtschein für Geschwindigkeitsüberschreitungen sein: Wer das ausgeschilderte Tempolimit überschreitet, bringt sein eigenes Leben und das Leben anderer Verkehrsteilnehmer in Gefahr. Darüber hinaus wächst mit zunehmender Geschwindigkeit die Umweltbelastung.

Angelika Warmuth/dpa hat für Sie eine Rubrikliste zusammengestellt.

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Oliver Barker

Est né à Bristol et a grandi à Southampton. Il est titulaire d'un baccalauréat en comptabilité et économie et d'une maîtrise en finance et économie de l'Université de Southampton. Il a 34 ans et vit à Midanbury, Southampton.

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